Allgemeine Informationen

Vom tollpatschigen Hundekind zum souveränen Begleiter

Sie k√∂nnen sich nichts Sch√∂neres vorstellen, als einen s√ľ√üen Welpen bei sich aufzunehmen, um ihm alles eigenh√§ndig beizubringen? Jeder Lebensabschnitt eines Hundes wird Sie vor neue Aufgaben stellen: es ist zwar eine enorme Bereicherung f√ľr Sie und Ihre Familie, stellt Sie jedoch auch vor eine besondere Herausforderung.

 

Alles nur Veranlagung?

Auch wenn die Gene eines Hundes neben dem Aussehen und der Gr√∂√üe etwa 30 Prozent des jeweiligen Pers√∂nlichkeitstyps vorgeben, h√§ngt die weitere Entwicklung eines Welpen von allen Einfl√ľssen ab, die nach der Geburt auf ihn einstr√∂men. Ein Hund vergisst nicht - daher tragen alle Erfahrungen zur weiteren Entwicklung bei: das Verhalten der Mutter des Welpen, die ersten Wochen beim Z√ľchter und alle Erlebnisse mit seiner neuen Familie.

 

S√ľ√üer Welpe, dickk√∂pfiger Teenager, treuer Begleiter - Die verschiedenen Lebensphasen

Alle Hunde durchleben verschiedene Phasen, die, je nach Rasse und individueller Persönlichkeit, stark variieren können.

In den ersten zwei Lebenswochen (neonatale Phase) ist der Welpe vollkommen von seiner Mutter abhängig. Er mag teilnahmslos wirken, nimmt jedoch die Reize seines Umfelds wahr und lernt z. B. den menschlichen Geruch kennen, wodurch auch die spätere Kontaktaufnahme erleichtert wird.

In der √úbergangsphase ab der dritten Woche hat der Welpe seine Augen und Ohren bereits ge√∂ffnet und agiert vermehrt mit seiner Mutter und seinen Geschwistern. Bedenken Sie, dass alle positiven Einwirkungen auch im sp√§teren Leben des Hundes ein Gef√ľhl von Geborgenheit ausl√∂sen. Wenn Sie sich f√ľr einen Welpen vom Z√ľchter entscheiden, kann es daher ratsam sein, ein ‚ÄěWohlf√ľhlpaket‚Äú mit Dingen, die dem Kleinen vertraut sind, zusammenzustellen, damit er sich sp√§ter schnell in die neue Familie einleben kann.

Die Sozialisierungsphase beginnt in der vierten Woche. In diesem Zeitraum verbessern sich die Motorik und das Sozialverhalten; der Welpe spielt sehr viel, erkundet seine Umgebung und kann feste Nahrung aufnehmen. Lernen kann der Hund in jedem Alter, doch Dinge, die er in seinen ersten Monaten lernt, lassen sich nur schwer wieder umlernen. Der Umgang mit Artgenossen ist auch hierf√ľr unentbehrlich: Sie messen ihre Kr√§fte mit Geschwistern, erspielen die ersten Rangfolgen und der Welpe lernt hierbei nicht nur, wie fest er beim Spielen zubei√üen darf, sondern auch sonst alles, was im Umgang mit Geschwistern, erwachsenen Artgenossen und Menschen wichtig ist.

Sobald der Welpe zum festen Familienmitglied wird, sollten Sie ihn mit allem vertraut machen, was f√ľr seinen weiteren Lebensweg relevant sein k√∂nnte und idealerweise informieren Sie sich schon fr√ľhzeitig √ľber Welpen-Gruppen und Junghund-Kurse, die Sie hierbei unterst√ľtzen und das Sozialverhalten des Hundes st√§rken k√∂nnen. Achten Sie dabei immer darauf, Ihren kleinen Liebling nicht zu √ľberfordern, das Lernen vielf√§ltig zu gestalten und ihm √ľberwiegend positive Erlebnisse zu erm√∂glichen. Jeder Hund durchlebt sensible Phasen und je h√§ufiger Ihr Welpe oder Junghund eine Erfahrung macht, umso tiefer ist sie auch mit der jeweiligen Reaktion im Hirn verankert.

Hunde lernen durch das Spielen mit und Beobachten von gleichaltrigen und √§lteren Artgenossen. Sie bekommen nicht alles was sie wollen und k√∂nnen sich auch nicht alles erlauben, haben aber dennoch die M√∂glichkeit, ihre eigenen Erfahrungen zu sammeln. Informieren Sie sich dar√ľber, wie Hundeeltern Ihre Welpen erziehen und nehmen Sie sich dies zum Vorbild, denn sobald der Welpe bei Ihnen einzieht, √ľbernehmen Sie die Elternrolle.

 

Mit der Adoleszenz beginnt die Entwicklung hin zum erwachsenen Hund und somit auch die Geschlechtsreife. Dies macht sich bei R√ľden je nach Gr√∂√üe und Rasse ab dem vierten bis siebten Monat bemerkbar. Sie beginnen, beim Urinieren das Bein zu heben, begeistern sich zunehmend f√ľr das andere Geschlecht und k√∂nnen argw√∂hnisch gleichgeschlechtlichen Artgenossen gegen√ľber werden. H√ľndinnen erreichen die Geschlechtsreife mit der ersten L√§ufigkeit, die meist zwischen dem sechsten und zehnten Monat eintritt. Ihr Sch√ľtzling kann in dieser Phase sehr an einen typischen Teenager erinnern, der l√§ngst erlernte Regeln pl√∂tzlich vergisst, alles infrage stellt und Grenzen austestet. Zeigen Sie dem Junghund geduldig und liebevoll, aber dennoch konsequent, wo sein Platz in Ihrer Familie ist.

 

Das geeignete Welpenfutter

Das Welpenfutter sollten Sie in jedem Alter speziell an die individuellen Bed√ľrfnisse Ihres Hundes und idealerweise nach Absprache mit einem Tierarzt anpassen. Junge Hunde ben√∂tigen jedoch generell eine h√∂here Zufuhr grundlegender N√§hr- und Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine. Sie sollten sich eingehend √ľber artgerechtes Futter informieren, da eine √úberversorgung (z. B. mit Kalzium und Phosphor) ebenso sch√§dlich wie eine Unterversorgung ist. So kann eine zu hohe Energiezufuhr im Wachstum insbesondere bei gro√üen Hunden zu schwerwiegenden Erkrankungen f√ľhren. Denken Sie daran: Mit dem ausgew√§hlten Hundefutter legen Sie den Grundstein f√ľr die weitere Gesundheit Ihres Lieblings.

Die Abstammung des Hundes

Der Hund: Immer schon der beste Freund des Menschen?

Das neugierige Geschn√ľffel, das Jagen von St√∂cken und B√§llen, der Genuss liebevoller Streicheleinheiten: All das sind nicht nur Charakteristika Ihres vierbeinigen Freundes, sondern auch die seiner wild lebenden Vorfahren, den W√∂lfen. Wir Menschen domestizierten Pferde, Rinder, Katzen und viele weitere Tiere, doch der Hund lebte bereits viele Jahrtausende zuvor an unserer Seite. Die Eigenschaften und F√§higkeiten der W√∂lfe haben sich im Laufe der Zeit durch Anpassung und Zucht, hin zu unseren heutigen tierischen Mitbewohnern, lediglich mehr oder weniger ver√§ndert.

Einschlägige Charakteristika als Hinweis auf die Abstammung vom Wolf

Durch ihr komplexes Sozialverhalten, ihre profunde Kommunikation und ihre enorme Anpassungsf√§higkeit konnten W√∂lfe sich ideal in die Lebensgemeinschaften anderer Arten einf√ľgen. Aus Knochenfunden geht hervor, dass W√∂lfe bereits vor 400.000 Jahren in unmittelbarer Umgebung der Menschen lebten. Als der Homo sapiens sapiens vor etwa 100.000 Jahren von Afrika aus mit der Weltbesiedelung begann, war der Wolf stets bereits vor ihm da - ganz gleich, ob der Mensch sein Lager im Nahen Osten oder viele Jahre sp√§ter auf dem restlichen Globus aufschlug.

Wann wurde der Wolf zum Hund?

Der amerikanische Wissenschaftler Robert Wayne datierte die Trennung vom Hund zum Wolf erst vor wenigen Jahren auf 130.000 Jahre zur√ľck. Er analysierte das Erbgut Hunderter W√∂lfe und Hunde, um den Urspr√ľngen unserer heutigen tierischen Begleiter auf den Grund zu gehen. Hierbei stellte sich heraus, dass die Grauw√∂lfe des Mittleren Ostens die engsten Verwandten unserer Hunde sind. Die Vorfahren der Hunde schlossen sich dem Menschen bereits an, als dieser noch J√§ger und Sammler war, und begleiteten ihn bei der Besiedelung der unbekannten Welt bis hin zur Sesshaftwerdung und Zivilisation. Der Wolf wollte die Menschen kennenlernen und merkte schnell, dass es in ihrer N√§he Nahrung - wenn auch nur Abf√§lle und Kot - gab. Diese ‚ÄěErg√§nzung‚Äú zum t√§glichen Futter lieben viele Hunde bis heute noch. W√∂lfe und Menschen lebten in gewisser Weise in einer Koexistenz: Der Wolf war durch das Zusammenleben mit den Menschen mit Nahrung versorgt, w√§hrend der Wolf Beutegreifer vertrieb und das Lager reinigte. Mensch und Wolf n√§herten sich einander an, kooperierten m√∂glicherweise sogar bei der Jagd und in anderen Lebensbereichen. Trotz des Zusammenlebens nutzte der Mensch die fr√ľhen Hunde auch als Nahrung ‚Äď dies ist auch heute auf einigen Teilen der Erde noch der Fall.

Zusammenleben mit dem Wolf - ein wichtiger Schritt f√ľr die Zivilisation

Wissenschaftler betrachten die Beziehung der Menschen zum Wolf als einen notwendigen Faktor f√ľr die Entwicklung der Zivilisation: Der Mensch musste das Verhalten des Wolfs zun√§chst verstehen lernen, bevor er ihn z√§hmen konnte und verstand, dass man Tiere, die man ‚Äěnutzen‚Äú m√∂chte, r√ľcksichtsvoll und f√ľrsorglich behandeln sollte, statt sie zu t√∂ten. Dieser Fortschritt wirkte sich auch auf zwischenmenschliche Beziehungen aus. Somit wurde der Vierbeiner nicht nur zum treuen Begleiter des Menschen, sondern lehrte diesen gleichzeitig Humanit√§t.

Veränderungen durch gezielte Zucht

Die Entwicklung des Wolfs beschr√§nkte sich jedoch nicht nur auf Charakteristika wie etwa Zutraulichkeit, sondern wirkte sich ebenfalls auf sein Aussehen ‚Äď von der Gr√∂√üe bis hin zur Fellzeichnung - aus. Sobald Tiere mit bestimmten Eigenschaften die M√∂glichkeit haben, sich fortzupflanzen, treten diese Merkmale h√§ufiger auf. Wahrscheinlich erfolgte die Selektion durch Zucht anfangs zun√§chst nach den F√§higkeiten der Tiere, die sich im Zusammenleben mit dem Mensch als n√ľtzlich erwiesen, wie etwa die Jagdf√§higkeit oder Wachsamkeit.

Daraus entwickelten sich zunehmend spezialisierte Rassen - doch die große Vielfalt an Hunderassen, wie wir sie heute kennen, entstand erst in den vergangenen Jahrhunderten

Die Abstammung des Hundes

Der Hund: Immer schon der beste Freund des Menschen?

Das neugierige Geschn√ľffel, das Jagen von St√∂cken und B√§llen, der Genuss liebevoller Streicheleinheiten: All das sind nicht nur Charakteristika Ihres vierbeinigen Freundes, sondern auch die seiner wild lebenden Vorfahren, den W√∂lfen. Wir Menschen domestizierten Pferde, Rinder, Katzen und viele weitere Tiere, doch der Hund lebte bereits viele Jahrtausende zuvor an unserer Seite. Die Eigenschaften und F√§higkeiten der W√∂lfe haben sich im Laufe der Zeit durch Anpassung und Zucht, hin zu unseren heutigen tierischen Mitbewohnern, lediglich mehr oder weniger ver√§ndert.

Einschlägige Charakteristika als Hinweis auf die Abstammung vom Wolf

Durch ihr komplexes Sozialverhalten, ihre profunde Kommunikation und ihre enorme Anpassungsf√§higkeit konnten W√∂lfe sich ideal in die Lebensgemeinschaften anderer Arten einf√ľgen. Aus Knochenfunden geht hervor, dass W√∂lfe bereits vor 400.000 Jahren in unmittelbarer Umgebung der Menschen lebten. Als der Homo sapiens sapiens vor etwa 100.000 Jahren von Afrika aus mit der Weltbesiedelung begann, war der Wolf stets bereits vor ihm da - ganz gleich, ob der Mensch sein Lager im Nahen Osten oder viele Jahre sp√§ter auf dem restlichen Globus aufschlug.

Wann wurde der Wolf zum Hund?

Der amerikanische Wissenschaftler Robert Wayne datierte die Trennung vom Hund zum Wolf erst vor wenigen Jahren auf 130.000 Jahre zur√ľck. Er analysierte das Erbgut Hunderter W√∂lfe und Hunde, um den Urspr√ľngen unserer heutigen tierischen Begleiter auf den Grund zu gehen. Hierbei stellte sich heraus, dass die Grauw√∂lfe des Mittleren Ostens die engsten Verwandten unserer Hunde sind. Die Vorfahren der Hunde schlossen sich dem Menschen bereits an, als dieser noch J√§ger und Sammler war, und begleiteten ihn bei der Besiedelung der unbekannten Welt bis hin zur Sesshaftwerdung und Zivilisation. Der Wolf wollte die Menschen kennenlernen und merkte schnell, dass es in ihrer N√§he Nahrung - wenn auch nur Abf√§lle und Kot - gab. Diese ‚ÄěErg√§nzung‚Äú zum t√§glichen Futter lieben viele Hunde bis heute noch. W√∂lfe und Menschen lebten in gewisser Weise in einer Koexistenz: Der Wolf war durch das Zusammenleben mit den Menschen mit Nahrung versorgt, w√§hrend der Wolf Beutegreifer vertrieb und das Lager reinigte. Mensch und Wolf n√§herten sich einander an, kooperierten m√∂glicherweise sogar bei der Jagd und in anderen Lebensbereichen. Trotz des Zusammenlebens nutzte der Mensch die fr√ľhen Hunde auch als Nahrung ‚Äď dies ist auch heute auf einigen Teilen der Erde noch der Fall.

Zusammenleben mit dem Wolf - ein wichtiger Schritt f√ľr die Zivilisation

Wissenschaftler betrachten die Beziehung der Menschen zum Wolf als einen notwendigen Faktor f√ľr die Entwicklung der Zivilisation: Der Mensch musste das Verhalten des Wolfs zun√§chst verstehen lernen, bevor er ihn z√§hmen konnte und verstand, dass man Tiere, die man ‚Äěnutzen‚Äú m√∂chte, r√ľcksichtsvoll und f√ľrsorglich behandeln sollte, statt sie zu t√∂ten. Dieser Fortschritt wirkte sich auch auf zwischenmenschliche Beziehungen aus. Somit wurde der Vierbeiner nicht nur zum treuen Begleiter des Menschen, sondern lehrte diesen gleichzeitig Humanit√§t.

Veränderungen durch gezielte Zucht

Die Entwicklung des Wolfs beschr√§nkte sich jedoch nicht nur auf Charakteristika wie etwa Zutraulichkeit, sondern wirkte sich ebenfalls auf sein Aussehen ‚Äď von der Gr√∂√üe bis hin zur Fellzeichnung - aus. Sobald Tiere mit bestimmten Eigenschaften die M√∂glichkeit haben, sich fortzupflanzen, treten diese Merkmale h√§ufiger auf. Wahrscheinlich erfolgte die Selektion durch Zucht anfangs zun√§chst nach den F√§higkeiten der Tiere, die sich im Zusammenleben mit dem Mensch als n√ľtzlich erwiesen, wie etwa die Jagdf√§higkeit oder Wachsamkeit.Daraus entwickelten sich zunehmend spezialisierte Rassen - doch die gro√üe Vielfalt an Hunderassen, wie wir sie heute kennen, entstand erst in den vergangenen Jahrhunderten.

Von jugendlichen Flausen zu mentaler Reife ‚Äď der erwachsene Hund

 

Kleine Hunde erreichen bereits mit etwa 15 bis 18 Monaten die mentale Reife, während größere und kräftige Hunde oft erst mit drei Jahren oder später erwachsen sind. Auch mit zunehmendem Alter sollten Sie Ihrem Hund weiterhin den Kontakt zu Artgenossen ermöglichen, ihm ausreichend Zuwendung schenken und ihn seinem Alter entsprechend und ausreichend beschäftigen.

Im fr√ľhen Erwachsenenalter erreicht der Hund den H√∂hepunkt seiner k√∂rperlichen und mentalen Leistungsf√§higkeit. Zu diesem Zeitpunkt sollte er sich bereits in Ihre Familie und Ihren Alltag integriert haben. Auch wenn Ihr Vierbeiner die wichtigsten Kommandos beherrscht und sich als treuer Begleiter erwiesen hat, sollte er sich weiterhin an die geltenden Regeln halten. Denn unerw√ľnschte Verhaltensweisen kann sich ihr Hund ebenso im Erwachsenenalter aneignen und diese sind nur schwer wieder zu beheben.

 

Um Ihrem Vierbeiner ein angenehmes und gesundes Leben zu erm√∂glichen, sollten Sie darauf achten, das Hundefutter an seine Gr√∂√üe, Aktivit√§t und individuellen Bed√ľrfnisse anzupassen. Wenn Ihr Hund bei guter Gesundheit ist und Idealgewicht hat, sollten Sie die N√§hrstoffgabe beibehalten. Achten Sie darauf, dass Sie Ihrem Liebling nur so viel Energie zuf√ľhren, wie er verbraucht, sonst setzt das Futter, genau wie beim Menschen, als Fettreserve an. Bedenken Sie jedoch, dass der Hund in Lebensphasen, in denen er h√∂here Leistungen erbringt, auch mehr Energie ben√∂tigt.

Hunde - Partner in allen Lebenslagen

 

Hund beim Schafe h√ľtenHunde verf√ľgen √ľber eine hohe soziale Kompetenz und eine enorme Anpassungsf√§higkeit. Die Vierbeiner sind seit langer Zeit ein fester Teil unseres Lebens und auch, wenn Hunde heute nur noch selten Helfer bei der Jagd oder beim H√ľten des Viehs sind, √ľbernehmen sie wichtige Jobs in der Gesellschaft - nicht zuletzt geben Sie uns zudem das Gef√ľhl, gebraucht zu werden und erweisen sich tagt√§glich als wichtige Sozialpartner.

 

Der Familienhund

 

Die Wunschvorstellung des perfekten Familienhundes ist breit gef√§chert. Der Hund soll unkompliziert und vertr√§glich sein, aber seine Leute in Schutz nehmen, wenn Gefahr naht. Ein Familienhund oder Begleithund muss laut Stellenbeschreibung ein gesundes Sozialverhalten aufweisen, sich jedoch ruhig und unauff√§llig verhalten, wenn seine Menschen gerade keine Zeit f√ľr ihn haben. Die meisten Menschen w√ľnschen sich einen Familienhund, der besonders anh√§nglich ist, aber dennoch gut f√ľr einige Stunden alleine bleiben kann. Idealerweise wei√ü der perfekte Familienhund sich au√üerdem sowohl in einer l√§ndlichen Umgebung als auch in einem edlen Restaurant angemessen zu benehmen. Tats√§chlich gibt es Hunde, die diese ambivalenten W√ľnsche erf√ľllen. Es erfordert jedoch viel Zeit und regelm√§√üiges Training, bis der Alltag mit dem Vierbeiner reibungslos verl√§uft. Viele Menschen merken, dass sie nicht die Zeit und Mittel haben, den Bed√ľrfnissen des Hundes gerecht zu werden und ihn in den Alltag zu integrieren. Aus diesem Grund suchen j√§hrlich mehr als 100.000 Hunde ein neues Zuhause. Die Entscheidung f√ľr einen Hund sollte sorgf√§ltig bedacht werden, da der Halter die volle Verantwortung f√ľr das Wohlergehen des Vierbeiners √ľbernimmt. Wenn Sie sich einen Familienhund anschaffen m√∂chten, sollten Sie daher besonders darauf achten, dass sowohl die rassetypischen als auch individuellen Veranlagungen des Hundes zu Ihnen und Ihrer Familie passen.

 

Hundesport als gemeinsames Hobby


Ob Jogging, Radfahren oder Wandern: Ein Begleiter motiviert und zu zweit macht die regelm√§√üige Bewegung erst richtig Spa√ü. Immer mehr Menschen entdecken den Hund als Hobby, und der Hundesport erfreut sich einer immer gr√∂√üeren Beliebtheit. Hierbei k√∂nnen Hunde gemeinsam mit ihrem Zweibeiner einen Hindernisparcours meistern, Tricks ein√ľben und Vertrauen zueinander aufbauen - das gemeinsame Training st√§rkt die Beziehung enorm. Dar√ľber hinaus gibt es auch Menschen, die ihren Hund als Rettungshund f√ľhren und dadurch zu Lebensrettern werden. Die Rettungsteams trainieren jede Woche intensiv und √ľber viele Stunden mit den Hunden und sind regelm√§√üig mit Sucheins√§tzen besch√§ftigt. 


 

Der Hund im Dienst f√ľr die Gesellschaft

Hunde sind zu unglaublichen Leistungen f√§hig und kommen in vielen anspruchsvollen Bereichen zum Einsatz. Der Polizeihund h√§lt z. B. Verbrecher fest, sp√ľrt Drogen auf und sucht Geb√§ude nach Sprengstoff ab, w√§hrend der Blindenhund seinem Menschen die Teilnahme am √∂ffentlichen Leben erm√∂glicht und der Therapiehund Menschen mit Handicaps dabei hilft, ein selbstbestimmteres Leben zu f√ľhren und neuen Lebensmut zu finden. Schimmelsuchhunde wiederum tragen zu einem besseren Wohnklima bei und sind oft sogar dazu in der Lage, manche Krankheiten fr√ľher zu erkennen als s√§mtliche medizinischen Ger√§te.


 

Die positive Wirkung des Hundes

 

Aus Studien geht hervor, dass Hunde gute Laune am Arbeitsplatz verbreiten und zu einer besseren Teamf√§higkeit beitragen. Immer mehr Chefs gestatten ihren Mitarbeitern unter bestimmten Voraussetzungen, ihre Hunde mit zur Arbeit zu nehmen. Die Vierbeiner unterst√ľtzen den Stressabbau, ihre Halter sind nachweislich seltener krank und sie weisen oft eine h√∂here Leistungsf√§higkeit auf. Die Spazierg√§nge an der frischen Luft wirken sich zudem positiv auf das Herzkreislaufsystem, das Immunsystem und die allgemeine Stimmung aus. Durch sein ausgepr√§gtes Sozialverhalten stabilisiert ein Hund seine Menschen in schwierigen Lebensphasen, etwa w√§hrend der Arbeitslosigkeit oder einer Scheidung. Die Hund-Mensch-Beziehung ist ein Geben und Nehmen: Diese Hingabe kann ein Hund jedoch nur leisten, wenn er sich in seiner Familie geborgen f√ľhlt und hundgerecht behandelt wird.

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Der Wolf wollte die Menschen kennenlernen und merkte schnell, dass es in ihrer N\u00e4he Nahrung - wenn auch nur Abf\u00e4lle und Kot - gab. Diese \u201eErg\u00e4nzung\u201c zum t\u00e4glichen Futter lieben viele Hunde bis heute noch. W\u00f6lfe und Menschen lebten in gewisser Weise in einer Koexistenz: Der Wolf war durch das Zusammenleben mit den Menschen mit Nahrung versorgt, w\u00e4hrend der Wolf Beutegreifer vertrieb und das Lager reinigte. Mensch und Wolf n\u00e4herten sich einander an, kooperierten m\u00f6glicherweise sogar bei der Jagd und in anderen Lebensbereichen. Trotz des Zusammenlebens nutzte der Mensch die fr\u00fchen Hunde auch als Nahrung \u2013 dies ist auch heute auf einigen Teilen der Erde noch der Fall.Zusammenleben mit dem Wolf - ein wichtiger Schritt f\u00fcr die ZivilisationWissenschaftler betrachten die Beziehung der Menschen zum Wolf als einen notwendigen Faktor f\u00fcr die Entwicklung der Zivilisation: Der Mensch musste das Verhalten des Wolfs zun\u00e4chst verstehen lernen, bevor er ihn z\u00e4hmen konnte und verstand, dass man Tiere, die man \u201enutzen\u201c m\u00f6chte, r\u00fccksichtsvoll und f\u00fcrsorglich behandeln sollte, statt sie zu t\u00f6ten. Dieser Fortschritt wirkte sich auch auf zwischenmenschliche Beziehungen aus. 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Wir Menschen domestizierten Pferde, Rinder, Katzen und viele weitere Tiere, doch der Hund lebte bereits viele Jahrtausende zuvor an unserer Seite. Die Eigenschaften und F\u00e4higkeiten der W\u00f6lfe haben sich im Laufe der Zeit durch Anpassung und Zucht, hin zu unseren heutigen tierischen Mitbewohnern, lediglich mehr oder weniger ver\u00e4ndert.Einschl\u00e4gige Charakteristika als Hinweis auf die Abstammung vom WolfDurch ihr komplexes Sozialverhalten, ihre profunde Kommunikation und ihre enorme Anpassungsf\u00e4higkeit konnten W\u00f6lfe sich ideal in die Lebensgemeinschaften anderer Arten einf\u00fcgen. Aus Knochenfunden geht hervor, dass W\u00f6lfe bereits vor 400.000 Jahren in unmittelbarer Umgebung der Menschen lebten. Als der Homo sapiens sapiens vor etwa 100.000 Jahren von Afrika aus mit der Weltbesiedelung begann, war der Wolf stets bereits vor ihm da - ganz gleich, ob der Mensch sein Lager im Nahen Osten oder viele Jahre sp\u00e4ter auf dem restlichen Globus aufschlug.Wann wurde der Wolf zum Hund?Der amerikanische Wissenschaftler Robert Wayne datierte die Trennung vom Hund zum Wolf erst vor wenigen Jahren auf 130.000 Jahre zur\u00fcck. Er analysierte das Erbgut Hunderter W\u00f6lfe und Hunde, um den Urspr\u00fcngen unserer heutigen tierischen Begleiter auf den Grund zu gehen. Hierbei stellte sich heraus, dass die Grauw\u00f6lfe des Mittleren Ostens die engsten Verwandten unserer Hunde sind. Die Vorfahren der Hunde schlossen sich dem Menschen bereits an, als dieser noch J\u00e4ger und Sammler war, und begleiteten ihn bei der Besiedelung der unbekannten Welt bis hin zur Sesshaftwerdung und Zivilisation. Der Wolf wollte die Menschen kennenlernen und merkte schnell, dass es in ihrer N\u00e4he Nahrung - wenn auch nur Abf\u00e4lle und Kot - gab. Diese \u201eErg\u00e4nzung\u201c zum t\u00e4glichen Futter lieben viele Hunde bis heute noch. W\u00f6lfe und Menschen lebten in gewisser Weise in einer Koexistenz: Der Wolf war durch das Zusammenleben mit den Menschen mit Nahrung versorgt, w\u00e4hrend der Wolf Beutegreifer vertrieb und das Lager reinigte. Mensch und Wolf n\u00e4herten sich einander an, kooperierten m\u00f6glicherweise sogar bei der Jagd und in anderen Lebensbereichen. Trotz des Zusammenlebens nutzte der Mensch die fr\u00fchen Hunde auch als Nahrung \u2013 dies ist auch heute auf einigen Teilen der Erde noch der Fall.Zusammenleben mit dem Wolf - ein wichtiger Schritt f\u00fcr die ZivilisationWissenschaftler betrachten die Beziehung der Menschen zum Wolf als einen notwendigen Faktor f\u00fcr die Entwicklung der Zivilisation: Der Mensch musste das Verhalten des Wolfs zun\u00e4chst verstehen lernen, bevor er ihn z\u00e4hmen konnte und verstand, dass man Tiere, die man \u201enutzen\u201c m\u00f6chte, r\u00fccksichtsvoll und f\u00fcrsorglich behandeln sollte, statt sie zu t\u00f6ten. Dieser Fortschritt wirkte sich auch auf zwischenmenschliche Beziehungen aus. Somit wurde der Vierbeiner nicht nur zum treuen Begleiter des Menschen, sondern lehrte diesen gleichzeitig Humanit\u00e4t.Ver\u00e4nderungen durch gezielte ZuchtDie Entwicklung des Wolfs beschr\u00e4nkte sich jedoch nicht nur auf Charakteristika wie etwa Zutraulichkeit, sondern wirkte sich ebenfalls auf sein Aussehen \u2013 von der Gr\u00f6\u00dfe bis hin zur Fellzeichnung - aus. Sobald Tiere mit bestimmten Eigenschaften die M\u00f6glichkeit haben, sich fortzupflanzen, treten diese Merkmale h\u00e4ufiger auf. Wahrscheinlich erfolgte die Selektion durch Zucht anfangs zun\u00e4chst nach den F\u00e4higkeiten der Tiere, die sich im Zusammenleben mit dem Mensch als n\u00fctzlich erwiesen, wie etwa die Jagdf\u00e4higkeit oder Wachsamkeit.Daraus entwickelten sich zunehmend spezialisierte Rassen - doch die gro\u00dfe Vielfalt an Hunderassen, wie wir sie heute kennen, entstand erst in den vergangenen Jahrhunderten."}},{"@type":"Question","name":"Hundeleben Teil 3: Der Senior - Typische Alterserscheinungen des Hundes","answerCount":1,"acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Von jugendlichen Flausen zu mentaler Reife \u2013 der erwachsene Hund Kleine Hunde erreichen bereits mit etwa 15 bis 18 Monaten die mentale Reife, w\u00e4hrend gr\u00f6\u00dfere und kr\u00e4ftige Hunde oft erst mit drei Jahren oder sp\u00e4ter erwachsen sind. Auch mit zunehmendem Alter sollten Sie Ihrem Hund weiterhin den Kontakt zu Artgenossen erm\u00f6glichen, ihm ausreichend Zuwendung schenken und ihn seinem Alter entsprechend und ausreichend besch\u00e4ftigen.Im fr\u00fchen Erwachsenenalter erreicht der Hund den H\u00f6hepunkt seiner k\u00f6rperlichen und mentalen Leistungsf\u00e4higkeit. Zu diesem Zeitpunkt sollte er sich bereits in Ihre Familie und Ihren Alltag integriert haben. Auch wenn Ihr Vierbeiner die wichtigsten Kommandos beherrscht und sich als treuer Begleiter erwiesen hat, sollte er sich weiterhin an die geltenden Regeln halten. Denn unerw\u00fcnschte Verhaltensweisen kann sich ihr Hund ebenso im Erwachsenenalter aneignen und diese sind nur schwer wieder zu beheben. Um Ihrem Vierbeiner ein angenehmes und gesundes Leben zu erm\u00f6glichen, sollten Sie darauf achten, das Hundefutter an seine Gr\u00f6\u00dfe, Aktivit\u00e4t und individuellen Bed\u00fcrfnisse anzupassen. Wenn Ihr Hund bei guter Gesundheit ist und Idealgewicht hat, sollten Sie die N\u00e4hrstoffgabe beibehalten. Achten Sie darauf, dass Sie Ihrem Liebling nur so viel Energie zuf\u00fchren, wie er verbraucht, sonst setzt das Futter, genau wie beim Menschen, als Fettreserve an. Bedenken Sie jedoch, dass der Hund in Lebensphasen, in denen er h\u00f6here Leistungen erbringt, auch mehr Energie ben\u00f6tigt."}},{"@type":"Question","name":"Hunde - Partner in allen Lebenslagen","answerCount":1,"acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Hunde - Partner in allen Lebenslagen Hunde verf\u00fcgen \u00fcber eine hohe soziale Kompetenz und eine enorme Anpassungsf\u00e4higkeit. Die Vierbeiner sind seit langer Zeit ein fester Teil unseres Lebens und auch, wenn Hunde heute nur noch selten Helfer bei der Jagd oder beim H\u00fcten des Viehs sind, \u00fcbernehmen sie wichtige Jobs in der Gesellschaft - nicht zuletzt geben Sie uns zudem das Gef\u00fchl, gebraucht zu werden und erweisen sich tagt\u00e4glich als wichtige Sozialpartner. Der Familienhund Die Wunschvorstellung des perfekten Familienhundes ist breit gef\u00e4chert. Der Hund soll unkompliziert und vertr\u00e4glich sein, aber seine Leute in Schutz nehmen, wenn Gefahr naht. Ein Familienhund oder Begleithund muss laut Stellenbeschreibung ein gesundes Sozialverhalten aufweisen, sich jedoch ruhig und unauff\u00e4llig verhalten, wenn seine Menschen gerade keine Zeit f\u00fcr ihn haben. Die meisten Menschen w\u00fcnschen sich einen Familienhund, der besonders anh\u00e4nglich ist, aber dennoch gut f\u00fcr einige Stunden alleine bleiben kann. Idealerweise wei\u00df der perfekte Familienhund sich au\u00dferdem sowohl in einer l\u00e4ndlichen Umgebung als auch in einem edlen Restaurant angemessen zu benehmen. Tats\u00e4chlich gibt es Hunde, die diese ambivalenten W\u00fcnsche erf\u00fcllen. Es erfordert jedoch viel Zeit und regelm\u00e4\u00dfiges Training, bis der Alltag mit dem Vierbeiner reibungslos verl\u00e4uft. Viele Menschen merken, dass sie nicht die Zeit und Mittel haben, den Bed\u00fcrfnissen des Hundes gerecht zu werden und ihn in den Alltag zu integrieren. Aus diesem Grund suchen j\u00e4hrlich mehr als 100.000 Hunde ein neues Zuhause. Die Entscheidung f\u00fcr einen Hund sollte sorgf\u00e4ltig bedacht werden, da der Halter die volle Verantwortung f\u00fcr das Wohlergehen des Vierbeiners \u00fcbernimmt. Wenn Sie sich einen Familienhund anschaffen m\u00f6chten, sollten Sie daher besonders darauf achten, dass sowohl die rassetypischen als auch individuellen Veranlagungen des Hundes zu Ihnen und Ihrer Familie passen. Hundesport als gemeinsames HobbyOb Jogging, Radfahren oder Wandern: Ein Begleiter motiviert und zu zweit macht die regelm\u00e4\u00dfige Bewegung erst richtig Spa\u00df. Immer mehr Menschen entdecken den Hund als Hobby, und der Hundesport erfreut sich einer immer gr\u00f6\u00dferen Beliebtheit. Hierbei k\u00f6nnen Hunde gemeinsam mit ihrem Zweibeiner einen Hindernisparcours meistern, Tricks ein\u00fcben und Vertrauen zueinander aufbauen - das gemeinsame Training st\u00e4rkt die Beziehung enorm. Dar\u00fcber hinaus gibt es auch Menschen, die ihren Hund als Rettungshund f\u00fchren und dadurch zu Lebensrettern werden. Die Rettungsteams trainieren jede Woche intensiv und \u00fcber viele Stunden mit den Hunden und sind regelm\u00e4\u00dfig mit Sucheins\u00e4tzen besch\u00e4ftigt.  Der Hund im Dienst f\u00fcr die GesellschaftHunde sind zu unglaublichen Leistungen f\u00e4hig und kommen in vielen anspruchsvollen Bereichen zum Einsatz. Der Polizeihund h\u00e4lt z. B. Verbrecher fest, sp\u00fcrt Drogen auf und sucht Geb\u00e4ude nach Sprengstoff ab, w\u00e4hrend der Blindenhund seinem Menschen die Teilnahme am \u00f6ffentlichen Leben erm\u00f6glicht und der Therapiehund Menschen mit Handicaps dabei hilft, ein selbstbestimmteres Leben zu f\u00fchren und neuen Lebensmut zu finden. Schimmelsuchhunde wiederum tragen zu einem besseren Wohnklima bei und sind oft sogar dazu in der Lage, manche Krankheiten fr\u00fcher zu erkennen als s\u00e4mtliche medizinischen Ger\u00e4te. Die positive Wirkung des Hundes Aus Studien geht hervor, dass Hunde gute Laune am Arbeitsplatz verbreiten und zu einer besseren Teamf\u00e4higkeit beitragen. Immer mehr Chefs gestatten ihren Mitarbeitern unter bestimmten Voraussetzungen, ihre Hunde mit zur Arbeit zu nehmen. Die Vierbeiner unterst\u00fctzen den Stressabbau, ihre Halter sind nachweislich seltener krank und sie weisen oft eine h\u00f6here Leistungsf\u00e4higkeit auf. Die Spazierg\u00e4nge an der frischen Luft wirken sich zudem positiv auf das Herzkreislaufsystem, das Immunsystem und die allgemeine Stimmung aus. Durch sein ausgepr\u00e4gtes Sozialverhalten stabilisiert ein Hund seine Menschen in schwierigen Lebensphasen, etwa w\u00e4hrend der Arbeitslosigkeit oder einer Scheidung. Die Hund-Mensch-Beziehung ist ein Geben und Nehmen: Diese Hingabe kann ein Hund jedoch nur leisten, wenn er sich in seiner Familie geborgen f\u00fchlt und hundgerecht behandelt wird."}}] }