Der richtige Gefährte: Welche Katze passt zu Ihnen?

Jedes Tier hat, genau wie wir Menschen, eine individuelle Persönlichkeit - Katzen bilden da keine Ausnahme, denn jede Katze hat einen eigenen Charakter und ihre Stärken und Schwächen. Überlegen Sie sich daher bereits im Vorfeld, welcher Stubentiger am ehesten zu Ihnen und Ihrer Familie passt und sich in Ihren gewohnten Alltag integrieren und wohlfühlen kann.


Die Qual der Wahl - Katzenkind oder erwachsene Samtpfote?

Katzenkinder sind süß, tollpatschig und schauen unschuldig drein – wer kann da schon widerstehen? Allerdings benötigt eine junge Mieze auch viel Zeit und mehr Zuwendung als eine erwachsene Katze, denn die Kleinen müssen die Welt erst noch entdecken und können manchmal ganz schön anstrengend sein. Katzen sind von Natur aus sehr neugierig, doch gerade Samtpfoten im Teenageralter haben noch dazu einen enormen Tatendrang und sind voller Energie: Bedenken Sie, dass sich dies durchaus auch auf Ihre geliebte Wohnungseinrichtung auswirken kann, denn Katzen lieben es, ihre Krallen am Sofa zu wetzen oder an den Gardinen empor zu klettern.

Sind Sie beruflich sehr eingespannt, so kann sich gerade die Anfangszeit mit einem Katzenkind sehr schwierig gestalten, da den kleinen Rackern schnell langweilig wird und so manche Entdeckungsreise auch gefährlich werden kann. Am besten nehmen Sie sich daher zunächst Urlaub, wenn Sie eine junge Katze bei sich aufnehmen möchten. Wenn Sie viel Freizeit oder Kinder haben, die mittags nach Hause kommen und viel Zeit zum Spielen mit der Mieze haben, so ist eine junge Katze ideal. Doch auch erwachsene Katzen sind nicht weniger liebenswert und werden ihr Leben ungemein bereichern. Zudem warten viele Katzen im Tierheim auf ein neues Zuhause – überlegen Sie daher auch, ob Sie vielleicht einem bedürftigen Tier eine zweite Chance geben und zu einem besseren Leben verhelfen möchten.

Gelassener Kater oder divenhafte Kätzin?

Wie umgänglich und verschmust eine Katze ist, hängt vor allem von ihrer Vorgeschichte ab, denn der individuelle Charakter wird durch die Erlebnisse geprägt, die eine Katze im Laufe ihres Lebens macht. Dennoch gibt es Verhaltensunterschiede zwischen Katern und Kätzinnen, deren Sie sich bewusst sein sollten. So sind Kater meist häufiger und länger unterwegs als Kätzinnen, wenn sie die Möglichkeit haben, draußen herumzustreunern. Zwar gehen auch die Damen auf Mäusejagd, doch sie entfernen sich normalerweise nicht so weit von ihrem Zuhause wie Kater, deren Streifgebiet bis zu dreimal so groß sein kann wie das von Kätzinnen. Bedenken Sie, dass dadurch auch die ein oder andere Gefahr lauern kann und Sie sich möglicherweise oft stunden- oder tagelang Sorgen machen, wenn Ihr Katzer unterwegs ist. Kätzinnen können wiederum zu richtigen Diven werden und verteidigen ihr Revier meist stärker als Kater – dies dürfte vor allem relevant werden, wenn Sie mit dem Gedanken spielen, eines Tages noch eine zweite Katze bei sich aufzunehmen.

 

Ein Spielgefährte für die Katze

Eine zweite Katze bedeutet keinen großen Mehraufwand für Sie – und was gibt es Schöneres, als zwei Samtpfoten, die miteinander kommunizieren und spielen können? Wenn Sie zwei Katzen bei sich aufnehmen möchten, ist es auch nicht allzu schlimm, wenn sie öfter unterwegs sind, da sie sich miteinander beschäftigen können. Mit erwachsenen Katzen kann dies allerdings etwas kompliziert werden, da gerade Kätzinnen manchmal sehr zickig sein können, während Kater eine zweite Katze noch eher tolerieren. Auf Nummer sicher gehen Sie, wenn Sie Wurfgeschwister oder ein Katzenpaar aus dem Tierschutz oder dem Tierheim bei sich aufnehmen, da sie sich gegenseitig unterstützen und es ihnen gemeinsam leichter fällt, sich in der neuen Situation zurechtzufinden.
 


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