Futter umstellen bei Katzen

Gründe für Futterumstellung?

Ein schwieriges Unterfangen – schon so mancher Katzenhalter ist an der Umstellung der Futtermarke oder –sorte für seinen Stubentiger an den Rand der Verzweiflung geraten. Doch häufig sind nicht nur die anspruchsvolle Katze oder nicht schmackhaftes Futter schuld, sondern das Vorgehen von Herrchen und Frauchen. Mit ein paar Tricks kann die Futterumstellung bei Katzen gleich viel besser gelingen und Mieze auch besser bekommen.

FutterumstellungFutter nicht radikal umstellen

Oftmals geht es schief, wenn von einem Tag auf den anderen das Futter gewechselt wird. Die Katze reagiert entweder mit Verdauungsproblemen oder rührt das neue Futter gar nicht erst an. Vor allem, wenn die alte Futtermarke nur einen geringen Fleischanteil hatte, reagiert das Verdauungssystem der Katze auf einen ungewohnt hohen Fleischanteil empfindlich.

Dagegen kann helfen, zunächst nur kleine Portionen des neuen Futters unter das alte Futter zu mischen. Am Anfang kann es sich dabei auch erstmal nur um einen Teelöffel pro Mahlzeit handeln.

Außerdem ist Appetit bekanntlich der beste Koch: Drängen Sie Ihrer Katze das Futter nicht auf, wenn sie ohnehin nicht hungrig ist. Wendet sie sich naserümpfend von ihrem neuem Futter ab, nehmen Sie es weg und bieten es später noch einmal an.

Katzen Trocken- oder Nassfutter abgewöhnen

Katzen, die lange Zeit nur Trockenfutter bekommen haben, sind häufig partout nicht für  Nassfutter zu begeistern. Auch hier sollte eine Umstellung nur ganz langsam erfolgen. Der Katze kann beispielsweise etwas Nassfutter mit einigen Körnchen knusprigem oder zerbröseltem Trockenfutter darüber gestreut gereicht werden. Viele Katzen können sich auch damit anfreunden, wenn das gewohnte Trockenfutter mit etwas Wasser besprüht und später ganz eingeweicht wird. Unter diese Konsistenz kann dann wie oben beschrieben Schritt für Schritt das neue Nassfutter gemischt werden.

Umgekehrt können unter das Nassfutter einige Körnchen Trockenfutter gemischt werden und auch hier langsam die Anzahl gesteigert werden.

Zeit lassen bei der Futterumstellung

Die Anteile der neuen Futtersorte werden in beiden Fällen immer weiter gesteigert. Das alte Futter wird dementsprechend immer weniger gefüttert. Wie schnell bzw. langsam Sie dabei vorgehen, machen Sie am besten vom Grad der Verweigerung abhängig. Je sensibler die Katze ist, desto langsamer erfolgt die Futterumstellung. Das kann Wochen bis Monate in Anspruch nehmen, zahlt sich aber auf lange Sicht aus.

Und: Wenn Katzenbesitzer zu dem Entschluss gekommen sind, künftig gesund zu füttern, ist das bereits viel Wert. Zu diesem Zeitpunkt haben Katzen oft bereits jahrelang nicht artgerechtes Futter bekommen. Einige Tage mehr oder weniger sind dann auch nicht dramatisch. Eine langsame Futterumstellung ist daher zielführend, ohne dass Herrchen und Frauchen ein schlechtes Gewissen haben müssten, nicht sofort nur noch das neue, gesunde Futter zu füttern.

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