Sinnvolles Katzenzubehör: Was brauchen Katzen wirklich?

Bevor der Schmusetiger bei Ihnen einziehen kann, gibt es so einiges vorzubereiten. Katzen sind relativ pflegeleicht und nicht wirklich daran interessiert, ob sie auf einem pinken oder grauen Kissen schlafen. Sie können das Katzenzubehör also nach Belieben auswählen, solange es nur seinen Zweck erfüllt. Hier erfahren Sie, was Katzen alles benötigen, um sich rundum bei Ihnen wohlzufühlen.

 

Immer sicher unterwegs – die Transportbox

Transportboxen, auch Kennel genannt, bestehen meist aus Kunststoff, haben eine Tür aus Metall und lassen sich ausgezeichnet reinigen. Viele Modelle können zudem zerlegt und platzsparend verstaut werden. Besonders vorteilhaft ist eine Transportbox, die es ermöglicht, die Mieze von der Oberseite her herauszunehmen. Modelle aus Weidengeflecht haben zwar auch eine Gittertür, lassen sich allerdings nicht gut säubern und können die Katze durch eventuell herausstehende Ästchen sogar verletzen. Gerade auf Reisen können Nylon-Tragetaschen mit Schulterriemen praktisch sein: Sie haben einen Reißverschluss und verfügen meist über ein Sichtfenster und/oder Luftlöcher. Für welches Modell Sie sich auch entscheiden: Ihre Katze wird es Ihnen danken, wenn Sie stets eine flauschige Decke oder ein Handtuch auf den Boden legen.

 

Beliebiger Ein- und Ausgang dank Katzenklappe

Wenn Sie Ihrer Katze Freigang gewähren möchten, bietet sich eine Katzenklappe an, da Sie ihr so nicht ständig die Tür öffnen müssen und sie auch nachts nach draußen kann. Im Fachhandel finden Sie verschiedene Modelle, die sich in jede Tür einbauen lassen: Während so manche Katzenklappe eine einfache Schwingtür hat, lassen sich „vier-Wege-Türen“ so einstellen, dass Ihre Katze zwar nach draußen, aber nicht wieder hinein kann (oder umgekehrt). Darüber hinaus gibt es sogar raffinierte Katzenklappen mit einem Automatikverschluss: Dieser funktioniert mit einem Sender, der am Halsband der Katze befestigt wird und den Schließmechanismus der Katzenklappe steuert.

 

Laden Sie zu Tisch – aber bitte mit dem richtigen Futternapf

Jede Katze benötigt ihren eigenen Napf, der an einem ruhigen Ort stehen und nach jeder Mahlzeit mit heißem Wasser gereinigt werden sollte. Am besten eignen sich Modelle mit einem Durchmesser von 15 bis 20 Zentimetern aus Keramik oder Porzellan, doch Sie können auch Näpfe aus Edelstahl verwenden, sofern diese stand- und rutschfest sind. Futternäpfe aus Plastik punkten zwar mit einem geringeren Preis, rauen jedoch im Laufe der Zeit auf und nehmen den Geruch des Futters an. Da Katzen sehr feine Nasen haben, riecht der Napf für sie dann nicht mehr frisch. Doppelnäpfe sind besonders praktisch, da Sie Ihrer Katze so Trocken- und Nassfutter oder aber Futter und Wasser gleichzeitig servieren können. Wenn Sie Ihre Katze übers Wochenende einmal alleine lassen müssen, aber niemanden finden, der sie in dieser Zeit versorgen kann, schafft ein Futterautomat mit einer integrierten Zeituhr Abhilfe, der das Futter zur gewünschten Zeit serviert. Mit einigen Modellen klappt das sogar mehrere Tage lang, allerdings eignen sie sich nur für Trockenfutter, da sie nicht an eine Kühlung angeschlossen sind. Ähnliche Automaten gibt es auch für Wasser: bei diesen steuert die Katze die Zufuhr selbst, indem sie einen Hebel betätigt.

 

Die richtige Katzentoilette

Sowohl Wohnungskatzen als auch Freigänger wissen ihr eigenes Katzenklo zu schätzen. Im Handel gibt es zahlreiche Modelle, und vor allem Plastikwannen mit einem nach innen gebogenen Rand haben sich bewährt, da sich beim Scharren so nicht allzu viel Streu im Raum verteilt. Dies lässt sich auch mit einer Katzentoilette vermeiden, die eine Haube hat - doch nicht jede Katze teilt unsere Vorlieben in puncto Katzenzubehör. Generell lernen Katzen das Benutzen einer Katzentoilette sehr schnell, doch die Samtpfoten akzeptieren ein Katzenklo nur dann, wenn sie auch das Streu mögen, das 5-10 Zentimeter hoch in die Bodenwanne gefüllt werden sollte. Viele Katzen lehnen parfümierte Streu ab, doch welche Ihre Mieze bevorzugt, finden Sie nur durch Ausprobieren heraus -  in jedem Fall sollte sie aber frei von Asbest sein. In erster Linie muss das Katzenklo stets sauber sein. Katzen sind reinliche Tiere und schätzen es, wenn ihre Exkremente täglich entfernt werden und Sie die Bodenwanne einmal in der Woche vollständig entleeren und mit heißem Wasser ausspülen.

 

Unentbehrlich: Ein gemütlicher Schlafplatz und Kratzmöbel für die Katze

Katzen ruhen gerne an verschiedenen Orten und mögen es kuschelig warm und weich. Sie schlafen zwar schon auch mal auf dem Heizkörper oder in einem Bücherregal, aber dennoch dankt Ihre Mieze es Ihnen, wenn Sie ihr ein Körbchen oder eine Schlafhöhle anbieten - oft ist ein Kratzbaum auch schon mit einer solchen ausgestattet. Einige Katzen lieben eine Plüschmulde, die sich am Heizkörper befestigen lässt, während andere eine gemütliche Hängematte bevorzugen. Idealerweise sollte sich in unmittelbarer Nähe vom Schlafplatz ein Kratzmöbel befinden, da Katzen es lieben, ihre Krallen direkt nach dem Aufwachen und Strecken ausgiebig zu wetzen. Dies tun sie übrigens nicht nur, um ihre Krallen zu schärfen und zu pflegen, sondern auch, um ihr Revier durch die Duftdrüsen an ihren Pfotenballen zu markieren. Sofern Ihre Möbel Ihnen lieb sind, stellen Sie Ihrer Katze also Kratzmöbel, beispielsweise einen Katzenkratzbaum, zur Verfügung. Es gibt zahlreiche Modelle im Handel, die meist über Rundhölzer oder Bretter verfügen, die mit Sisal umspannt sind.

 

Das heiß geliebte Katzenspielzeug

Mit dem Spielen kann eine Katze ihr natürliches Bedürfnis nach Bewegung ausleben und ihre Geschicklichkeit trainieren. Im Fachhandel gibt es eine enorme Auswahl an Katzenspielzeug, doch auch an selbst gemachtem Spielzeug haben Miezen ihre Freude: Sogar mit einer zusammengeknüllten Seite einer Zeitung, Flaschenkorken, Bleistiften, Garn oder einem Tischtennisball wird sich Ihr Liebling gerne beschäftigen. Kartons wiederum eignen sich hervorragend zum Verstecken, und es kann unglaublich spaßig sein, unter Doppelseiten einer Zeitung oder unter Teppichen und Decken hindurchzukriechen. Lassen Sie Ihre Katze jedoch nicht unbeaufsichtigt mit Garn und Wolle spielen, da sie sich darin verheddern und schlimmstenfalls verletzen oder gar strangulieren kann.

 

Welches Katzenspielzeug Ihre Samtpfote bevorzugt, werden Sie nur herausfinden, wenn Sie es ausprobieren: Spielmäuse zum Beispiel lassen sich wunderbar quer durch die Wohnung jagen oder mit der Pfote durch die Luft schießen, sollten jedoch keine aufgeklebten Augen aus Kunststoff haben, da die Gefahr besteht, dass sie sich beim Spielen lösen und die Katze sie verschluckt. Auch mit Spielangeln können Sie Katzen begeistern; hängt ein Plüschball, eine Schnur oder ein Federpuschel daran, wird Ihre Mieze das Jagdobjekt nur allzu gern verfolgen. Bei vielen Katzen ist auch Catnip-Spielzeug in den verschiedensten Variationen beliebt – in diesem Katzenspielzeug ist Katzenminze enthalten oder es duftet zumindest danach. Für viele Spielzeuge benötigen Katzen einen Spielpartner, aber sie freuen sich sowieso am meisten, wenn „ihr Mensch“ sich mit ihnen beschäftigt und sie nicht alleine spielen müssen.


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