Wenn die Samtpfote verrückt spielt – die Rolligkeit

 

Rolligkeit KatzeWenn Ihre Katze von einem Tag auf den anderen beginnt, sich seltsam und irgendwie „verrückt“ zu verhalten, sich an jedem Menschen- und Stuhlbein reibt, sich auf dem Boden hin- und herrollt und wie ein Tiger gurrt und schreit, dann kann sie rollig sein. Auch wenn das Verhalten Ihrer Samtpfote auf den ersten Blick befremdlich wirkt, ist es ganz normal. Dennoch gilt es, in dieser Zeit ein paar Dinge zu beachten.

 

Der Schmusetiger im Ausnahmezustand

 

Hauskatzen werden mit etwa sechs bis neun Monaten zum ersten Mal rollig, kommen also in Paarungsstimmung. Die Rolligkeit der Katze äußert sich zunächst in Unruhe, und oft haben Katzen ein besonders großes Bedürfnis nach Schmuseeinheiten. Das kokett wirkende Hin- und Herrollen auf dem Rücken und das gurrende Rufen sind Vorspiele. Katzen, die frei laufen dürfen, begeben sich spätestens jetzt auf die Suche nach einem Kater. Da Hauskatzen sich keinen Partner suchen können, empfangen sie die Männer zu Hause: Die Kater warten häufig im Garten oder auf der Terrasse. Manche Katzen reagieren in dieser Zeit sogar zickig, wenn Sie versuchen, sie zu streicheln – das liegt daran, dass die unkastrierten Miezen in dieser Zeit mit sich selbst beschäftigt sind und ihre Hormone zu einem Ausnahmezustand führen. Sie ist bereit, Junge zu bekommen und bemüht sich nach allen Kräften, dies auch allen Katern und ihrem Umfeld zu zeigen.

 

Vorsichtsmaßnahmen während der Rolligkeit

 

Wie die Rolligkeit genau verläuft, hängt jedoch vom individuellen Charakter der Katze ab. Dennoch ist es ratsam, in dieser Zeit besondere Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, da die Katze ihr Ziel, einen Kater zu treffen, versuchen wird zu erreichen. Die Hauptsaison ist im Frühjahr (zunehmende Tageslichtdauer), setzt sich aber in den Sommer und Herbst fort. Wird die Katze nicht von einem Kater gedeckt, lässt die Rolligkeit nach einigen Tagen nach. Sie wiederholt sich allerdings im Abstand von zwei bis drei Wochen. Um ungewollten Nachwuchs zu vermeiden und den lauten Geräuschen der Katze zu entgehen, ist – nach Absprache mit dem Tierarzt - eine Kastration mit Beginn der Geschlechtsreife sinnvoll.

 

 


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