Ernährung von Katzen

Ernährung

Das Verdauungssystem der Katze

Unter Verdauung versteht man die Zerkleinerung bzw. die Aufspaltung der einzelnen Nahrungsbestandteile und die anschließende Resorption in den Körper. Das bedeutet, dass benötigte und verwertbare Stoffe aufgenommen werden, während alle übrigen wieder ausgeschieden werden. Bei Katzen gibt es jedoch einige Besonderheiten, die auch Konsequenzen für die Fütterung durch uns Menschen haben.

Katze beim FressenDie Nahrungsaufnahme der Katze

Zunächst prüft die Katze mithilfe ihres Geruchs- und Geschmackssinns, ob die Nahrung für sie genießbar ist. Was sie als verdorben identifiziert, wird nicht angerührt. Nahrung, die den Test bestanden hat, nimmt Mieze vor allem mit ihren Zähnen auf und beginnt sie zu zerkleinern. Das feine Zerkauen entfällt bei Katzen allerdings. Sie zerteilen ihre Nahrung nur grob und schlucken recht große Brocken herunter. Das ist normal und kein Grund zur Sorge. Katzen sind von Natur aus Schlingfresser, die ihre Nahrung reißen und vor dem Schlucken nur etwas zerteilen.

Durch den Speichel werden die Nahrungsbrocken schließlich gleitfähig und können leichter die Speiseröhre heruntergleiten. Katzenspeichel enthält allerdings keine Enzyme, wie es beim Menschen der Fall ist. Die Zerkleinerung der Nahrung erfolgt daher vorerst rein mechanisch. Die einzelnen Bestandteile werden noch hier nicht enzymatisch aufgespalten.

 

Der Magen der Katze

Sowohl der weitere mechanische als auch der enzymatische Aufschluss der Nahrung beginnt im Magen. Der Magen besitzt drei Muskelschichten, deren Kontraktionen die Magenentleerung unterstützen. Die Magenschleimhaut enthält Drüsen zur Sekretion von verschiedenen Substanzen wie Magensäure, Schleim, Enzymen und Hormonen.

Im Magen angekommen wird die Nahrung mit Magensaft vermischt. Verdauungsenzyme beginnen damit, Proteine in kleinere Bestandteile aufzuspalten. Eine schützende Schleimschicht sorgt dafür, dass nur der Mageninhalt und nicht die Magenwand selbst verdaut wird.

Der Magen der Katze ist außerdem relativ klein. Er kann gerade einmal ein Volumen um die 0,3 l fassen. Deshalb sollten auch besser viele kleine Mahlzeiten gefüttert werden, anstelle von wenigen, aber dafür umso größere Portionen.

Schließlich wird der verflüssigte und vorverdaute Nahrungsbrei Stück für Stück in den Dünndarm weitergeleitet.

Der Darm der Katze

Der Darm ist für die Aufnahme der gesamten umsetzbaren Energie aus der Nahrung verantwortlich. Durch die Gallensäuren, Enzyme aus der Bauchspeicheldrüse und Hormone und Enzyme des Darms selbst wird das hochkomplexe System des Nahrungsaufschlusses im Dünndarm geregelt. Dieses System wird außerdem durch eine große Anzahl an Darmbakterien unterstützt, die eine wichtige Quelle für bestimmte Vitamine und Energie darstellen.

Durch die verschiedenen Enzyme werden nun Eiweiße, Fette und Kohlenhydrate weiter aufgespalten. Katzen können ihren Blutzuckerspiegel aber auch ohne Kohlenhydrate zu sich zu nehmen konstant halten.

Durch die Darmwand werden die Spaltprodukte (z.B. Fettsäuren, Aminosäuren) dann resorbiert. Einige Aminosäuren können Katzen jedoch nicht oder nur unzureichend selbst synthetisieren, sie müssen daher über die Nahrung zugeführt werden. Dazu zählt beispielsweise Taurin.

Im Dickdarm werden schließlich nochmals Wasser und Elektrolyte absorbiert, d.h. über die Schleimhaut des Darms aufgenommen. Im Enddarm werden unverdauliche Reste aus der Nahrung dann bis zur Ausscheidung in Form von Kot gespeichert.

Insgesamt ist der Darm von Fleischfressern wie der Katze in Relation zur Körpergröße recht kurz. Der Grund hierfür ist, dass Fleisch vergleichsweise leicht verdaulich ist. Pflanzliche Nahrungsbestandteile in großen Mengen bekommen einer Katze deshalb auch nicht gut. Herbivoren („Pflanzenfresser“) und Omnivoren („Allesfresser“) wie der Mensch haben einen sehr viel längeren Darm und können daher auch Salate und Co. gut verdauen.

Verdauungsprobleme bei Katzen erkennen

Auch Katzen können unter Durchfall oder auch Verstopfungen leiden. Besitzer sollten auf weichen Stuhl bzw. Durchfall, häufiges Erbrechen, sehr häufigen Kotabsatz und Blähungen achten. Auch Schleim und Blut in oder auf dem Stuhl sind Hinweise auf eine mögliche Erkrankung im Magen-Darm-Trakt. Ein Tierarztbesuch ist auch angebracht, wenn Katzen beim Kotabsatz wiederholt und stark zu pressen scheinen oder Schmerzen dabei haben, was sich in liedvollem Miauen äußern kann.

Bestehen langfristig Störungen der Verdauung und eine eingeschränkte Nährstoffverwertung, so kann dies zu sprödem Fell, Gewichtsverlust, Teilnahmslosigkeit und einem schlechten Allgemeinzustand führen.

Häufige Ursachen für Verdauungsbeschwerden bei Katzen sind vor allem minderwertiges Katzenfutter oder aber auch der Befall mit Darmparasiten. Auch Bakterien und Viren kommen infrage. Zudem können auch Katzen Allergien und Unverträglichkeiten gegen einzelne Bestandteile im Katzenfutter entwickeln. Eine Umstellung auf eine andere Futtersorte sollte auch immer langsam und nicht abrupt erfolgen. Selbst Stress ist eine mögliche Ursache, vor der auch Katzen nicht verschont bleiben.

Bedarfsgerechte Ernährung bei der Katze

Nicht jede Katze benötigt gleich viel Futter. Ihr Energiebedarf hängt von verschiedenen Faktoren ab, die berücksichtigt werden sollten. Auch die Qualität des Katzenfutters spielt eine große Rolle, wenn es darum geht, wie viel tagtäglich in den Fressnapf kommt.


Futtermenge pro Tag

Auf den meisten Katzenfutter-Verpackungen ist vermerkt, wie viel davon Ihre Katze pro Tag benötigt. Dabei handelt es sich allerdings um Richtwerte. Anhand der weiter unten geschilderten Faktoren sollten Sie diese Werte individuell anpassen.

Die Werte können allerdings von Marke zu Marke variieren. Warum das so ist? Weil einige Futterarten sehr gehaltvoll sind, andere hingegen bestehen aus vielen günstigen Füllstoffen. Von diesem „leeren“ Futter benötigt die Katze natürlich umso mehr, um ihren Energiebedarf zu decken.

Zum Vergleich: Auf einer handelsüblichen Dose Supermarkt-Futter steht häufig, dass die Tagesration für eine normalgroße Katze 300 – 400 g beträgt. Von unserer Eigenmarke Fellicita Pur Huhn benötigt eine 4-5 kg schwere Katze lediglich 220-290g und ist trotzdem mit allem versorgt, was sie braucht.


Hauskatze oder Freigänger?

Freigänger, die stundenlang durch die Gegend streunen, haben einen höheren Energieumsatz als Hauskatzen. Dabei fangen sie zwar auch die ein oder andere Maus – das heißt aber nicht, dass sie Selbstversorger sind und zu Hause kein oder weniger Katzenfutter benötigen. Im Gegenteil: Durch den hohen Energieverbrauch unterwegs brauchen sie mehr als verschlafene Hauskatzen.


Größe und Gewicht der Katze

Eine kleine und schlanke Katze benötigt weniger Nahrung, als eine große und normalgewichtige oder sogar zu dicke Katze. Bei zu dicken Katzen sollte jedoch langfristig eine Gewichtsnormalisierung angestrebt werden, damit Ihre Katze lange gesund und fit bleibt.


Kitten und Senior-Katzen

Junge Katzen, die im Wachstum sind, benötigen besonders viel Power und Nährstoffe. Schließlich wollen sie groß und stark werden. Dafür gibt es spezielles Kittenfutter.

Katzen im rüstigen Rentenalter hingegen haben einen verlangsamten Stoffwechsel. Sie benötigen manchmal etwas weniger Energie. Um trotzdem alle erforderlichen Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente zu füttern, kann spezielles Senior-Futter gewählt werden, anstatt einfach die Portionen zu verkleinern.


Katze TrinkenWie viel müssen Katzen trinken?

Ernährung umfasst sowohl Essen als auch das Trinken. Katzen sind jedoch von Natur aus keine Trinker. Grob lässt sich sagen, dass eine Katze pro Kilogramm Körpergewicht ca. 30-50 ml Flüssigkeit benötigt. Wie viel Wasser Katzen am Tag zu sich nehmen müssen, um diesen Bedarf zu decken, hängt stark von der Futterart ab, die sie hauptsächlich bekommt. In Trockenfutter sind nur etwa 10 % Feuchtigkeit enthalten. Die Katze muss umso mehr trinken, um ihren Flüssigkeitsbedarf zu decken. Bekommt sie hingegen Nassfutter, welches einen Feuchtigkeitsanteil von rund 80 % hat, benötigt sie kaum zusätzliches Wasser. Eine „Nassfutter-Katze“, die Sie so gut wie nie an ihrem Wassernapf sehen, ist daher kein Grund zur Sorge. Frisches Wasser sollte natürlich trotzdem immer parat stehen, z.B. in einem Napf oder Trinkbrunnen.


Katze richtig füttern in der Praxis: Tipps und Hinweise

Auch oder gerade, wenn man viel über gesunde Katzennahrung liest, kommen wichtige Kleinigkeiten oft zu kurz. Wie oft sollte eine Katze gefüttert werden? Welche Trinkmenge ist bei Katzen normal und was, wenn die Katze verbotene Lebensmittel stibitzt? Auf diese Fragen und mehr wollen wir in diesem Beitrag Antworten geben.

Katze beim FressenWann, wie oft, wie viel?

Generell bekommen Katzen am besten mehrere kleine Mahlzeiten gleichmäßig über den Tag verteilt. Ihr Magen hat nur ein geringes Volumen, weshalb Katzen nicht darauf ausgerichtet sind, nur eine üppige Hauptmahlzeit am Tag zu verspeisen. Im Schnitt sind 3 Mahlzeiten am Tag angemessen. Junge Katzen sollten häufiger am Tag gefüttert werden, denn im Wachstum haben sie auch einen höheren Energiebedarf. Etwa 4 – 5 Mahlzeiten pro Tag sind im Rahmen.

Darüber, wie viel Katzen täglich futtern müssen, lesen Sie im Beitrag Bedarfsgerechte Ernährung.

Katzen sollten außerdem rund um die Uhr Zugang zu frischem Wasser haben. Der Trinknapf steht am besten nicht direkt neben dem Fressnapf, da sehr viele Katzen nicht in der Nähe ihres Futterplatzes trinken oder es sollten mehrere Trinkmöglichkeiten angeboten werden.

Die richtige Futtertemperatur

Wer eine angefangene Dose im Kühlschrank aufbewahrt, sollte diese immer etwa eine halbe Stunde vor dem Füttern herausnehmen bzw. eine Portion in den Napf füllen und anwärmen lassen. Kühlschrank-kaltes Futter bereitet vielen Katzen Bauchschmerzen. Einige rühren zu kaltes Katzenfutter gar nicht erst an. Man kann das Futter auch einfach ganz kurz in der Mikrowelle auf Zimmertemperatur erwärmen. Dies sollte jedoch nur in einem geeigneten Napf geschehen.

Bereits offen stehendes und warmes Katzenfutter der vorherigen Mahlzeit sollte entsorgt werden, statt es kurzerhand erneut anzubieten.

Snacks für zwischendurch

Ein Leckerli zwischen den Mahlzeiten wird jede Katze erfreuen. Man sollte es jedoch nicht einreißen lassen. Gerade die kleinen Naschereien zwischendurch sind es, die bei Katzen – wie auch bei uns Menschen – häufig Grund für zu viel Gewicht auf der Waage sind. Wer weiterhin viele Leckerlis füttern will oder frei zugängliches Trockenfutter anbietet, sollte diese Menge auf die tägliche Futter-Ration anrechnen.

Verbotene Lebensmittel für Katzen

Das Bild von der Milch-schlabbernden Katze hält sich hartnäckig. Tatsächlich vertragen einige Katzen jedoch keine (Kuh-) Milch. Erbrechen, Durchfall oder Bauchschmerzen können die unangenehme Folge sein. Auch spezielle Katzenmilch wird nicht von allen Stubentigern vertragen. Unempfindliche Katzen haben mit Katzenmilch in kleinen Mengen jedoch keine Probleme. Wirklich notwendig ist aber auch sie nicht auf dem Speiseplan der Mieze.

Auch rohes Schweinefleisch ist tabu. Darin dann das Aujeszky-Virus enthalten sein und kann zur gleichnamigen Aujeszky-Krankheit, auch als „Pseudowut“ bekannt, führen und verläuft tödlich.

Sämtliche Snacks, die wir Menschen gerne essen, sind ebenfalls nichts für Katzen. Dazu zählen Schokolade, Chips, Flips und Co. Schokolade kann – sowohl bei Katzen auch als bei Hunden – sogar zu einer Theobrominvergiftung führen, die je nach genaschter Menge tödlich verlaufen kann.

Ebenfalls giftig für Katzen sind Zwiebeln, Schnittlauch, Knoblauch, Weintrauben und Rosinen.

Diebische Leckermäuler

Herumliegende Schokolade lässt die meisten Katzen kalt. Einige machen sich aber umso genüsslicher darüber her. In solchen Fällen hilft nur, penibel jedes frei zugängliche Essen vor Mieze wegzusperren. Vorausgesetzt natürlich, die Katze bekommt genügend von „ihrem“ Katzenfutter und bedient sich nicht bloß vor lauter Hunger an den Lebensmitteln von Herrchen und Frauchen. Wurde etwas von den Lebensmitteln geklaut, die für Katzen giftig sind, sollte Rücksprache mit einem Tierarzt gehalten werden.

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Spezialkost für Katzen - Allergikerfutter, Diätfutter, Diabetikerfutter

Von A wie „Allergie“ bis Z wie „zu dick“: Katzen-Spezialkost

Auch Katzen können unter Übergewicht, Allergien oder sonstigen Krankheiten leiden. In diesem Fall sollte noch mehr auf das richtige Katzenfutter geachtet werden, als es ohnehin schon empfehlenswert ist. Ob und wenn ja welche Spezialkost eine Katze benötigt, sollte im Vorfeld immer tierärztlich abgeklärt werden. Vorsorgliches Füttern von Spezialfutter ohne Indikation oder aus einer bloßen Vermutung heraus kann mehr schaden als nutzen.

dicke Katze hat HungerDiätfutter für zu dicke Katzen

Neben krankheitsbedingten Ursachen führen vor allem zu wenig Bewegung und ein Übermaß an Katzenfutter (Energie) bei vielen Katzen zu Übergewicht. Insbesondere Hauskatzen, denen rund um die Uhr ein voller Trockenfutternapf zur Verfügung steht, sind betroffen. Eine Nulldiät bei Katzen ist jedoch tabu! Zu schnelles Abnehmen schädigt die Leber.

Spezielles Diätfutter für Katzen hingegen kann helfen, das Problem in den Griff zu bekommen. Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass in dem jeweiligen Futter sowohl der Energie- als auch der Fettgehalt reduziert und der Rohfasergehalt erhöht ist. In Diätfutter enthält die empfohlene Fütterungsmenge meist um die 60% des Energiebedarfs.

Es sollte aber nicht einfach die Futtermenge beim bisherigen Futter auf 60% reduziert werden, da sich dann nicht nur die Energie-, sondern auch die Mineralstoff- und Vitaminzufuhr verringern würde.

Leckerlies zwischendurch sind durchaus erlaubt, sollten aber unbedingt auf die tägliche Gesamtfuttermenge angerechnet werden.

Zusätzlich zur Futterumstellung sollten sich übergewichtige Katzen auch mehr bewegen. Schon tägliches Animieren zum Toben mit dem Lieblingsspielzeug bringt verschlafene Stubentiger auf Trab und unterstützt dadurch die Gewichtsreduktion.

Futter für Katzen mit Nieren- und Blasenproblemen

Nierenerkrankungen kommen bei Katzen sehr häufig vor. Trotzdem kann eine Katze mit eingeschränkter Nierenfunktion noch viele schöne Jahre verbringen, wenn sie richtig therapiert wird. Wichtig bei einer speziellen Nieren-Diät ist, dass der Phosphorgehalt reduziert ist, der Proteinanteil außerdem hochverdaulich und reduziert ist und der Energiebedarf der Katze gedeckt ist. Die Schwierigkeit hierbei liegt darin, dass Katzen einen hohen Proteinbedarf haben. Daher wird häufig fetteres Protein verwendet. Außerdem enthalten diese Diäten noch leicht fermentierbare Fasern und Kohlenhydrate.

Auch Harngries und -steine sind bei Katzen ein weitverbreitetes Problem. Die Folgen reichen von schmerzhaften Harnwegsinfekten bis hin zu einer Verstopfung der Harnröhre, die tödlich verlaufen kann. Vor allem Struvit-Kristalle lassen sich durch eine angepasste Ernährung in den Griff bekommen. Dieses Spezialfutter sorgt dafür, dass die Wasseraufnahme der Katze erhöht wird, die Nährstoffversorgung angepasst ist und der pH-Wert des Harns eingestellt wird. Im sauren Urin können sich Struvit-Kristalle gut auflösen.

Allergikerfutter

Eine Futtermittelallergie kann sich auch bei Katzen im Laufe des Lebens entwickeln. Auch Katzenfutter, welches sie jahrelang gegessen haben, bekommt ihnen dann nicht mehr richtig. Anzeichen dafür sind unter anderem Magen-Darm-Beschwerden und Juckreiz, welcher die Stubentiger sich häufig blutig kratzen lässt. Die verursachenden Allergene ausfindig zu machen ist allerdings eine diffizile Angelegenheit. Am häufigsten werden Allergien von bestimmten Proteinen, z.B. Rind, Huhn, Pute, Fisch, seltener Getreideprodukten, Reis und Sojaprodukten, Gemüse und Obst verursacht. Für eine Katze mit Verdacht auf eine Futtermittelallergie stehen unterschiedliche Arten von Futter zur Verfügung. Für eine sogenannte Ausschlussdiät gibt es hypoallergene Futtermittel, in denen die Bestandteile des Futter hydrolisiert (so klein, dass der Körper sie nicht als Allergen erkennen kann) wurden oder Futtermittel mit ungewöhnlichen Bestandteilen, die in keinen „normalen“ Futtersorten vorkommen.

Diabetiker-Futter für Katzen

Katzen mit Diabetes sollten rohfaserreiches Futter bekommen. Halbfeuchtes Futter sollte aufgrund des hohen Gehalts an leicht verfügbaren Zuckern vermieden werden. Nassfutter kann mit faserreichen Futtermitteln (z.B. Weizenkleie) ergänzt werden. Wichtig ist auch, dass das Futter nicht gewechselt werden sollte, damit der Blutzuckerspiegel möglichst konstant bleibt.

kleines Kätzchen beim FressenKatzenfutter für Kitten und Katzen-Senioren

In den ersten Lebenswochen ernähren sich Jungkatzen in der Regel ausschließlich von der Muttermilch. Gegen Ende der Säugephase sollten die Kätzchen langsam an Katzenfutter zu gewöhnen. Hierfür eignet sich am besten eine langsame Steigerung von Brei mit Aufzuchtmilch über Kittenfutter mit Wasser vermischt bis hin zu unverdünntem Kittenfutter. Diese Futtersorten sind speziell auf den Bedarf kleiner Katzen im Wachstum ausgerichtet.

Auch das Gegenteil, nämlich in die Jahre gekommene Katzen, benötigen eine besondere Ernährung. Hierfür gibt es Senior-Futter. Ältere Katzen haben meist keinen oder nur gering reduzierten Energiebedarf, für sie ist eine hochverdauliche Diät mit hochwertigen Proteinen wichtig. Wegen der erhöhten Anfälligkeit für Nierenerkrankungen sollte eine überhöhte Phosphor-Zufuhr vermieden werden. Antioxidantien und Vitamine werden häufig im Seniorenfutter vermehrt verwendet, da sie oft höhere Verluste über die Nieren haben.

Wenn Ihre Katze künftig auf Spezialkost angewiesen ist, sollten Sie die Umstellung vom alten auf das neue Futter nicht zu schnell umsetzen. Tipps und Tricks für eine gelungene Futterumstellung finden Sie hier.

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Futter umstellen bei Katzen

Gründe für Futterumstellung?

Ein schwieriges Unterfangen – schon so mancher Katzenhalter ist an der Umstellung der Futtermarke oder –sorte für seinen Stubentiger an den Rand der Verzweiflung geraten. Doch häufig sind nicht nur die anspruchsvolle Katze oder nicht schmackhaftes Futter schuld, sondern das Vorgehen von Herrchen und Frauchen. Mit ein paar Tricks kann die Futterumstellung bei Katzen gleich viel besser gelingen und Mieze auch besser bekommen.

FutterumstellungFutter nicht radikal umstellen

Oftmals geht es schief, wenn von einem Tag auf den anderen das Futter gewechselt wird. Die Katze reagiert entweder mit Verdauungsproblemen oder rührt das neue Futter gar nicht erst an. Vor allem, wenn die alte Futtermarke nur einen geringen Fleischanteil hatte, reagiert das Verdauungssystem der Katze auf einen ungewohnt hohen Fleischanteil empfindlich.

Dagegen kann helfen, zunächst nur kleine Portionen des neuen Futters unter das alte Futter zu mischen. Am Anfang kann es sich dabei auch erstmal nur um einen Teelöffel pro Mahlzeit handeln.

Außerdem ist Appetit bekanntlich der beste Koch: Drängen Sie Ihrer Katze das Futter nicht auf, wenn sie ohnehin nicht hungrig ist. Wendet sie sich naserümpfend von ihrem neuem Futter ab, nehmen Sie es weg und bieten es später noch einmal an.

Katzen Trocken- oder Nassfutter abgewöhnen

Katzen, die lange Zeit nur Trockenfutter bekommen haben, sind häufig partout nicht für  Nassfutter zu begeistern. Auch hier sollte eine Umstellung nur ganz langsam erfolgen. Der Katze kann beispielsweise etwas Nassfutter mit einigen Körnchen knusprigem oder zerbröseltem Trockenfutter darüber gestreut gereicht werden. Viele Katzen können sich auch damit anfreunden, wenn das gewohnte Trockenfutter mit etwas Wasser besprüht und später ganz eingeweicht wird. Unter diese Konsistenz kann dann wie oben beschrieben Schritt für Schritt das neue Nassfutter gemischt werden.

Umgekehrt können unter das Nassfutter einige Körnchen Trockenfutter gemischt werden und auch hier langsam die Anzahl gesteigert werden.

Zeit lassen bei der Futterumstellung

Die Anteile der neuen Futtersorte werden in beiden Fällen immer weiter gesteigert. Das alte Futter wird dementsprechend immer weniger gefüttert. Wie schnell bzw. langsam Sie dabei vorgehen, machen Sie am besten vom Grad der Verweigerung abhängig. Je sensibler die Katze ist, desto langsamer erfolgt die Futterumstellung. Das kann Wochen bis Monate in Anspruch nehmen, zahlt sich aber auf lange Sicht aus.

Und: Wenn Katzenbesitzer zu dem Entschluss gekommen sind, künftig gesund zu füttern, ist das bereits viel Wert. Zu diesem Zeitpunkt haben Katzen oft bereits jahrelang nicht artgerechtes Futter bekommen. Einige Tage mehr oder weniger sind dann auch nicht dramatisch. Eine langsame Futterumstellung ist daher zielführend, ohne dass Herrchen und Frauchen ein schlechtes Gewissen haben müssten, nicht sofort nur noch das neue, gesunde Futter zu füttern.

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Nährstoffaufnahme und - analyse

Katze NährstoffaufnahmeWer seinen Stubentiger mit einem Alleinfuttermittel füttert, deckt dessen Bedarf an Energie und Nährstoffen in der Regel relativ gut ab. Katzenbesitzer sollten daher immer auf die Kennzeichnung als Alleinfuttermittel achten. Wird eine Katze versehentlich mit Ergänzungsfuttermittel ernährt, kommt es leicht zu Mangelzuständen. Doch auch bei minderwertigem Futter, einer zu hohen oder zu niedrigen täglichen Nahrungsration, beim Selbstkochen, Barfen oder einer vegetarischen Katzenernährung kann es zu einer Über- oder Unterversorgung mit wichtigen Nährstoffen kommen.

 

Wichtige Nährstoffe für Katzen und ihre Funktion

Wasser dient auch bei Katzen der Aufrechterhaltung des Kreislaufs und dem Transport von Nährstoffen. Eine Überversorgung ist bei Katzen auf natürlichem Wege quasi ausgeschlossen. Ein Mangel kann jedoch entstehen, wenn Katzen nicht ausreichend Wasser trinken. Langfristig kann es zu Nierenproblemen und Harnsteinen kommen. Eine wichtige Rolle für den Wasserhaushalt spielt auch die richtige Menge an Natrium.

Proteine bzw. Eiweiße versorgen eine Katze mit wichtigen Aminosäuren und Stickstoff. Ein Mangel kann zu Wachstumsstörungen, Muskelabbau sowie Veränderungen von Fell und Haut führen. Ein Überschuss hingegen kann die vermehrte Bildung von Proteolyten bei bindegewebigen Produkten zur Folge haben. Dies kann schmerzhafte Blähungen und weichen Kot bzw. Durchfälle hervorrufen.

Fette dienen als wichtige Energiequelle, liefern essentielle Fettsäuren, verleihen Nahrung Schmackhaftigkeit und sind unbedingt notwendig für die Aufnahme fettlöslicher Vitamine. Insbesondere eine Überversorgung kann jedoch zu Übergewicht und einer Verfettung der Leber führen.

Kohlenhydrate liefern Ihrer Katze Energie und fungieren als Ballaststoff. Ein Ballaststoffmangel kann Verstopfungen zur Folge haben, während ein Überschuss an Kohlenhydraten Durchfälle, Blähungen und Übergewicht begünstigt.

Taurin ist für Katzen ebenfalls unerlässlich. Es ist wichtig für die Entwicklung des Nervensystems, die Augen und das Herz der Katze. Ein Mangel kann dementsprechend Herz- und Augenprobleme verursachen sowie die Fruchtbarkeit von Mietze stören.

Calcium hat ebenfalls vielseitige Einflüsse auf die Gesundheit einer Katze. Es beeinflusst das Skelettsystem, den Knochenaufbau, die Nervenleitung und Blutgerinnung, Muskelkontraktionen sowie den Säure-Basen-Haushalt. Ein Mangel kann Krämpfe zur Folge haben, während ein Überschuss zu einem sekundären Kupfer-und Zinkmangel führt. Sowohl ein Mangel als auch ein Überschuss kann Wachstumsstörungen nach sich ziehen.

Phosphor hat Einfluss auf den Säure-Basen-Haushalt und ist wichtig für die Funktionen von Sehnen und Bändern.

Ein unausgeglichenes Verhältnis von Calcium zu Phosphor kann außerdem Harnsteine bedingen und Regulationsstörungen im Calciumstoffwechsel hervorrufen.

Zu viel Magnesium ist bei der Entstehung von Struvitsteinen beteiligt, welche unter anderem schmerzhafte Harnwegsentzündungen bewirken. Auch Durchfall kann auftreten, während ein Mangel eher zu Krämpfen führt.

Wie beim Menschen auch führt ein Mangel an Eisen langfristig zu einer Anämie. Der Sauerstofftransport funktioniert nur mäßig, was z.B. Schwäche und Müdigkeit zur Folge hat. Zu viel Eisen ist jedoch auch nicht gesund und äußert sich bei hohem Überschuss in Erbrechen. Ebenso ist Iod wie beim Menschen auch bei der Katze für eine gesund funktionierende Schilddrüse wichtig.

Auch Zink ist wichtig für die Bildung von Enzymen und das Immunsystem. Darüber hinaus ist auch eine Unter- oder Überversorgung insbesondere mit den Vitaminen A (Haut, Augen), D (Kalziumstoffwechsel), E (Antioxidans)und K (Blutgerinnung) problematisch.

 

Katze denkt an FleischNährstoffmangel bei vegetarischer Katzenernährung

Bei einer fleischlosen Ernährung von Katzen kommt es häufig zu einem Mangel an Taurin, Vitamin B12 und Arachidonsäure, da diese Stoffe vor allem in tierischem Gewerbe vorkommen. Auch eine Unterversorgung an schwefelhaltigen Aminosäuren, Natrium, Calcium, Phosphor, Iod, Eisen, Kupfer, Zink und Vitamin A ist häufig. Langfristig kann das unter anderem zum Abbau von Muskulatur, Herz- und Skelettproblemen und einem geschwächten Immunsystem führen. Da der Darm der Katze auf die Verdauung von Fleisch ausgerichtet ist, kann es bei vegetarischer Ernährung außerdem zu Verdauungsbeschwerden kommen. Da Mangelzustände jedoch selbst in einem Blutbild nicht immer eindeutig diagnostizierbar sind, muss die zugeführte Ration aller benötigten Stoffe berechnet und im Auge behalten werden. Da das in der Praxis nur selten vollumfänglich gelingt, ist von einer vegetarischen Ernährung bei Carnivoren abzuraten.

zurück zu Wissen Katze oder zurück zu Wissen A - Z

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Katzenfutter selber zubereiten: Vor- und Nachteile

Futter selber KochenWer seiner Katze in Sachen Ernährung etwas Gutes tun will, kommt früher oder später auf die Idee, ihr Futter kurzerhand selbst zu kochen. Schließlich ist auch für uns Menschen selbst und frisch zubereitete Nahrung in der Regel am gesündesten. Doch das gilt nicht unbedingt auch für Katzen. Es gibt sogar handfeste Nachteile, die dagegen sprechen.

Vorteile am Katzenfutter selbst kochen

Wer Katzenfutter selbst kocht, weiß genau, was in den Napf kommt. Versteckte Inhaltsstoffe sind quasi ausgeschlossen. Künstliche Farb-, Aroma- oder Konservierungsstoffe können durch das Selbstkochen leicht umgangen werden.

Da Katzen Carnivoren sind, ist ein hoher Fleischanteil im Futter wichtig. In vielen Futtersorten aus dem Supermarkt ist jedoch sehr wenig Fleisch enthalten oder aus den Inhaltsangaben geht gar nicht erst hervor, wie viel Fleisch denn nun wirklich in der Dose steckt. Wer für seine Katze selbst kocht, hat den verfütterten Fleischanteil genau im Blick.

Häufig ist die eigene Zubereitung von Katzenfutter auch günstiger als Supermarktfutter, welches zwar oft preislich viel verspricht, jedoch wenig halten kann.

Nachteile, die gegen das Selbstkochen von Katzenfutter sprechen

Ausgewogene Mahlzeiten für Katzen bestehen aus weitaus mehr, als man auf den ersten Blick meinen könnte. Es müssen beispielsweise die Mineralstoffe im Katzenfutter in einem genauen Verhältnis zueinander stehen. Das gilt insbesondere für Calcium und Phosphor.

Auch Aminosäuren wie Taurin müssen Katzen in ausreichender Menge zu sich nehmen. Bereits diese Punkte werden beim Selbstkochen von Katzenfutter oft nicht ausreichend umgesetzt, sodass es auf lange Sicht zu Mangelerscheinungen oder Überversorgungen kommt.

Barf Menü für KatzenBARF

Auch die BARF-Methode gewinnt immer mehr Anhänger. BARF steht für bone and raw food (Knochen und rohes Futter), aber auch „biologically appropriate raw foods“. Die Grundidee ist es, überwiegend rohes Fleisch sowie Innereien zu füttern. Ergänzt wird die Fleischration durch Gemüse und Obst, Kräuter und Öle. So soll sich möglichst nah am natürlichen Essverhalten von Katzen orientiert werden.

Aber auch hier ergeben sich Probleme dabei, wirklich die richtige Mischung zu treffen. Bedarfsgerechtes Barfen ist nur möglich, wenn die Ration genau berechnet wird.

Ganz abzuraten ist unbedingt von einer vegetarischen Katzenernährung!

Fazit

Die Inhaltsstoffe in Katzenfutter müssen also nicht nur artgerecht sein, sondern auch im richtigen Verhältnis zueinander stehen. Die richtige Zusammensetzung zu treffen ist deshalb sehr aufwendig und kompliziert. Leicht passieren Fehler, die langfristig zu einer Fehlernährung mit Mangelerscheinungen oder mit einer Überversorgung führen kann. Das kann auch lange Zeit unbemerkt laufen.

Es ist daher sinnvoller, auf ernährungsphysiologischen Berechnungen basierend  zusammengestelltes Futter zu wählen. Da immer mehr Futtermarken auf eine klare Deklination der Inhaltsstoffe setzen, kaufen Herrchen und Frauchen auch nicht „die Katze im Sack“. Weil diese Futtermarken allerdings selten im Supermarkt um die Ecke zu finden sind, hat FELLICITA die besten Marken für artgerechte Katzenernährung ins Sortiment aufgenommen.

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Nahrung, die den Test bestanden hat, nimmt Mieze vor allem mit ihren Z\u00e4hnen auf und beginnt sie zu zerkleinern. Das feine Zerkauen entf\u00e4llt bei Katzen allerdings. Sie zerteilen ihre Nahrung nur grob und schlucken recht gro\u00dfe Brocken herunter. Das ist normal und kein Grund zur Sorge. Katzen sind von Natur aus Schlingfresser, die ihre Nahrung rei\u00dfen und vor dem Schlucken nur etwas zerteilen. Durch den Speichel werden die Nahrungsbrocken schlie\u00dflich gleitf\u00e4hig und k\u00f6nnen leichter die Speiser\u00f6hre heruntergleiten. Katzenspeichel enth\u00e4lt allerdings keine Enzyme, wie es beim Menschen der Fall ist. Die Zerkleinerung der Nahrung erfolgt daher vorerst rein mechanisch. Die einzelnen Bestandteile werden noch hier nicht enzymatisch aufgespalten. Der Magen der KatzeSowohl der weitere mechanische als auch der enzymatische Aufschluss der Nahrung beginnt im Magen. Der Magen besitzt drei Muskelschichten, deren Kontraktionen die Magenentleerung unterst\u00fctzen. Die Magenschleimhaut enth\u00e4lt Dr\u00fcsen zur Sekretion von verschiedenen Substanzen wie Magens\u00e4ure, Schleim, Enzymen und Hormonen. Im Magen angekommen wird die Nahrung mit Magensaft vermischt. Verdauungsenzyme beginnen damit, Proteine in kleinere Bestandteile aufzuspalten. Eine sch\u00fctzende Schleimschicht sorgt daf\u00fcr, dass nur der Mageninhalt und nicht die Magenwand selbst verdaut wird. Der Magen der Katze ist au\u00dferdem relativ klein. Er kann gerade einmal ein Volumen um die 0,3 l fassen. Deshalb sollten auch besser viele kleine Mahlzeiten gef\u00fcttert werden, anstelle von wenigen, aber daf\u00fcr umso gr\u00f6\u00dfere Portionen. Schlie\u00dflich wird der verfl\u00fcssigte und vorverdaute Nahrungsbrei St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck in den D\u00fcnndarm weitergeleitet.Der Darm der KatzeDer Darm ist f\u00fcr die Aufnahme der gesamten umsetzbaren Energie aus der Nahrung verantwortlich. Durch die Gallens\u00e4uren, Enzyme aus der Bauchspeicheldr\u00fcse und Hormone und Enzyme des Darms selbst wird das hochkomplexe System des Nahrungsaufschlusses im D\u00fcnndarm geregelt. Dieses System wird au\u00dferdem durch eine gro\u00dfe Anzahl an Darmbakterien unterst\u00fctzt, die eine wichtige Quelle f\u00fcr bestimmte Vitamine und Energie darstellen. Durch die verschiedenen Enzyme werden nun Eiwei\u00dfe, Fette und Kohlenhydrate weiter aufgespalten. Katzen k\u00f6nnen ihren Blutzuckerspiegel aber auch ohne Kohlenhydrate zu sich zu nehmen konstant halten. Durch die Darmwand werden die Spaltprodukte (z.B. Fetts\u00e4uren, Aminos\u00e4uren) dann resorbiert. Einige Aminos\u00e4uren k\u00f6nnen Katzen jedoch nicht oder nur unzureichend selbst synthetisieren, sie m\u00fcssen daher \u00fcber die Nahrung zugef\u00fchrt werden. Dazu z\u00e4hlt beispielsweise Taurin.Im Dickdarm werden schlie\u00dflich nochmals Wasser und Elektrolyte absorbiert, d.h. \u00fcber die Schleimhaut des Darms aufgenommen. Im Enddarm werden unverdauliche Reste aus der Nahrung dann bis zur Ausscheidung in Form von Kot gespeichert.Insgesamt ist der Darm von Fleischfressern wie der Katze in Relation zur K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe recht kurz. Der Grund hierf\u00fcr ist, dass Fleisch vergleichsweise leicht verdaulich ist. Pflanzliche Nahrungsbestandteile in gro\u00dfen Mengen bekommen einer Katze deshalb auch nicht gut. Herbivoren (\u201ePflanzenfresser\u201c) und Omnivoren (\u201eAllesfresser\u201c) wie der Mensch haben einen sehr viel l\u00e4ngeren Darm und k\u00f6nnen daher auch Salate und Co. gut verdauen.Verdauungsprobleme bei Katzen erkennenAuch Katzen k\u00f6nnen unter Durchfall oder auch Verstopfungen leiden. Besitzer sollten auf weichen Stuhl bzw. Durchfall, h\u00e4ufiges Erbrechen, sehr h\u00e4ufigen Kotabsatz und Bl\u00e4hungen achten. Auch Schleim und Blut in oder auf dem Stuhl sind Hinweise auf eine m\u00f6gliche Erkrankung im Magen-Darm-Trakt. Ein Tierarztbesuch ist auch angebracht, wenn Katzen beim Kotabsatz wiederholt und stark zu pressen scheinen oder Schmerzen dabei haben, was sich in liedvollem Miauen \u00e4u\u00dfern kann.Bestehen langfristig St\u00f6rungen der Verdauung und eine eingeschr\u00e4nkte N\u00e4hrstoffverwertung, so kann dies zu spr\u00f6dem Fell, Gewichtsverlust, Teilnahmslosigkeit und einem schlechten Allgemeinzustand f\u00fchren.H\u00e4ufige Ursachen f\u00fcr Verdauungsbeschwerden bei Katzen sind vor allem minderwertiges Katzenfutter oder aber auch der Befall mit Darmparasiten. Auch Bakterien und Viren kommen infrage. Zudem k\u00f6nnen auch Katzen Allergien und Unvertr\u00e4glichkeiten gegen einzelne Bestandteile im Katzenfutter entwickeln. Eine Umstellung auf eine andere Futtersorte sollte auch immer langsam und nicht abrupt erfolgen. Selbst Stress ist eine m\u00f6gliche Ursache, vor der auch Katzen nicht verschont bleiben."}},{"@type":"Question","name":"Bedarfsgerechte Ern\u00e4hrung bei der Katze","answerCount":1,"acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Bedarfsgerechte Ern\u00e4hrung bei der KatzeNicht jede Katze ben\u00f6tigt gleich viel Futter. Ihr Energiebedarf h\u00e4ngt von verschiedenen Faktoren ab, die ber\u00fccksichtigt werden sollten. Auch die Qualit\u00e4t des Katzenfutters spielt eine gro\u00dfe Rolle, wenn es darum geht, wie viel tagt\u00e4glich in den Fressnapf kommt.Futtermenge pro TagAuf den meisten Katzenfutter-Verpackungen ist vermerkt, wie viel davon Ihre Katze pro Tag ben\u00f6tigt. Dabei handelt es sich allerdings um Richtwerte. Anhand der weiter unten geschilderten Faktoren sollten Sie diese Werte individuell anpassen.Die Werte k\u00f6nnen allerdings von Marke zu Marke variieren. Warum das so ist? Weil einige Futterarten sehr gehaltvoll sind, andere hingegen bestehen aus vielen g\u00fcnstigen F\u00fcllstoffen. Von diesem \u201eleeren\u201c Futter ben\u00f6tigt die Katze nat\u00fcrlich umso mehr, um ihren Energiebedarf zu decken.Zum Vergleich: Auf einer handels\u00fcblichen Dose Supermarkt-Futter steht h\u00e4ufig, dass die Tagesration f\u00fcr eine normalgro\u00dfe Katze 300 \u2013 400 g betr\u00e4gt. Von unserer Eigenmarke Fellicita Pur Huhn ben\u00f6tigt eine 4-5 kg schwere Katze lediglich 220-290g und ist trotzdem mit allem versorgt, was sie braucht.Hauskatze oder Freig\u00e4nger?Freig\u00e4nger, die stundenlang durch die Gegend streunen, haben einen h\u00f6heren Energieumsatz als Hauskatzen. Dabei fangen sie zwar auch die ein oder andere Maus \u2013 das hei\u00dft aber nicht, dass sie Selbstversorger sind und zu Hause kein oder weniger Katzenfutter ben\u00f6tigen. Im Gegenteil: Durch den hohen Energieverbrauch unterwegs brauchen sie mehr als verschlafene Hauskatzen.Gr\u00f6\u00dfe und Gewicht der KatzeEine kleine und schlanke Katze ben\u00f6tigt weniger Nahrung, als eine gro\u00dfe und normalgewichtige oder sogar zu dicke Katze. Bei zu dicken Katzen sollte jedoch langfristig eine Gewichtsnormalisierung angestrebt werden, damit Ihre Katze lange gesund und fit bleibt.Kitten und Senior-KatzenJunge Katzen, die im Wachstum sind, ben\u00f6tigen besonders viel Power und N\u00e4hrstoffe. Schlie\u00dflich wollen sie gro\u00df und stark werden. Daf\u00fcr gibt es spezielles Kittenfutter.Katzen im r\u00fcstigen Rentenalter hingegen haben einen verlangsamten Stoffwechsel. Sie ben\u00f6tigen manchmal etwas weniger Energie. Um trotzdem alle erforderlichen Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente zu f\u00fcttern, kann spezielles Senior-Futter gew\u00e4hlt werden, anstatt einfach die Portionen zu verkleinern.Wie viel m\u00fcssen Katzen trinken?Ern\u00e4hrung umfasst sowohl Essen als auch das Trinken. Katzen sind jedoch von Natur aus keine Trinker. Grob l\u00e4sst sich sagen, dass eine Katze pro Kilogramm K\u00f6rpergewicht ca. 30-50 ml Fl\u00fcssigkeit ben\u00f6tigt. Wie viel Wasser Katzen am Tag zu sich nehmen m\u00fcssen, um diesen Bedarf zu decken, h\u00e4ngt stark von der Futterart ab, die sie haupts\u00e4chlich bekommt. In Trockenfutter sind nur etwa 10 % Feuchtigkeit enthalten. Die Katze muss umso mehr trinken, um ihren Fl\u00fcssigkeitsbedarf zu decken. Bekommt sie hingegen Nassfutter, welches einen Feuchtigkeitsanteil von rund 80 % hat, ben\u00f6tigt sie kaum zus\u00e4tzliches Wasser. Eine \u201eNassfutter-Katze\u201c, die Sie so gut wie nie an ihrem Wassernapf sehen, ist daher kein Grund zur Sorge. Frisches Wasser sollte nat\u00fcrlich trotzdem immer parat stehen, z.B. in einem Napf oder Trinkbrunnen."}},{"@type":"Question","name":"Katze richtig f\u00fcttern in der Praxis: Tipps und Hinweise","answerCount":1,"acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"\n Katze richtig f\u00fcttern in der Praxis: Tipps und Hinweise\n Auch oder gerade, wenn man viel \u00fcber gesunde Katzennahrung liest, kommen wichtige Kleinigkeiten oft zu kurz. Wie oft sollte eine Katze gef\u00fcttert werden? Welche Trinkmenge ist bei Katzen normal und was, wenn die Katze verbotene Lebensmittel stibitzt? Auf diese Fragen und mehr wollen wir in diesem Beitrag Antworten geben.\n Wann, wie oft, wie viel?\n Generell bekommen Katzen am besten mehrere kleine Mahlzeiten gleichm\u00e4\u00dfig \u00fcber den Tag verteilt. Ihr Magen hat nur ein geringes Volumen, weshalb Katzen nicht darauf ausgerichtet sind, nur eine \u00fcppige Hauptmahlzeit am Tag zu verspeisen. Im Schnitt sind 3 Mahlzeiten am Tag angemessen. Junge Katzen sollten h\u00e4ufiger am Tag gef\u00fcttert werden, denn im Wachstum haben sie auch einen h\u00f6heren Energiebedarf. Etwa 4 \u2013 5 Mahlzeiten pro Tag sind im Rahmen.\n Dar\u00fcber, wie viel Katzen t\u00e4glich futtern m\u00fcssen, lesen Sie im Beitrag Bedarfsgerechte Ern\u00e4hrung. \n Katzen sollten au\u00dferdem rund um die Uhr Zugang zu frischem Wasser haben. Der Trinknapf steht am besten nicht direkt neben dem Fressnapf, da sehr viele Katzen nicht in der N\u00e4he ihres Futterplatzes trinken oder es sollten mehrere Trinkm\u00f6glichkeiten angeboten werden.\n Die richtige Futtertemperatur\n Wer eine angefangene Dose im K\u00fchlschrank aufbewahrt, sollte diese immer etwa eine halbe Stunde vor dem F\u00fcttern herausnehmen bzw. eine Portion in den Napf f\u00fcllen und anw\u00e4rmen lassen. K\u00fchlschrank-kaltes Futter bereitet vielen Katzen Bauchschmerzen. Einige r\u00fchren zu kaltes Katzenfutter gar nicht erst an. Man kann das Futter auch einfach ganz kurz in der Mikrowelle auf Zimmertemperatur erw\u00e4rmen. Dies sollte jedoch nur in einem geeigneten Napf geschehen. \n Bereits offen stehendes und warmes Katzenfutter der vorherigen Mahlzeit sollte entsorgt werden, statt es kurzerhand erneut anzubieten.\n Snacks f\u00fcr zwischendurch\n Ein Leckerli zwischen den Mahlzeiten wird jede Katze erfreuen. Man sollte es jedoch nicht einrei\u00dfen lassen. Gerade die kleinen Naschereien zwischendurch sind es, die bei Katzen \u2013 wie auch bei uns Menschen \u2013 h\u00e4ufig Grund f\u00fcr zu viel Gewicht auf der Waage sind. Wer weiterhin viele Leckerlis f\u00fcttern will oder frei zug\u00e4ngliches Trockenfutter anbietet, sollte diese Menge auf die t\u00e4gliche Futter-Ration anrechnen.\n Verbotene Lebensmittel f\u00fcr Katzen\n Das Bild von der Milch-schlabbernden Katze h\u00e4lt sich hartn\u00e4ckig. Tats\u00e4chlich vertragen einige Katzen jedoch keine (Kuh-) Milch. Erbrechen, Durchfall oder Bauchschmerzen k\u00f6nnen die unangenehme Folge sein. Auch spezielle Katzenmilch wird nicht von allen Stubentigern vertragen. Unempfindliche Katzen haben mit Katzenmilch in kleinen Mengen jedoch keine Probleme. Wirklich notwendig ist aber auch sie nicht auf dem Speiseplan der Mieze.\n Auch rohes Schweinefleisch ist tabu. Darin dann das Aujeszky-Virus enthalten sein und kann zur gleichnamigen Aujeszky-Krankheit, auch als \u201ePseudowut\u201c bekannt, f\u00fchren und verl\u00e4uft t\u00f6dlich.\n S\u00e4mtliche Snacks, die wir Menschen gerne essen, sind ebenfalls nichts f\u00fcr Katzen. Dazu z\u00e4hlen Schokolade, Chips, Flips und Co. Schokolade kann \u2013 sowohl bei Katzen auch als bei Hunden \u2013 sogar zu einer Theobrominvergiftung f\u00fchren, die je nach genaschter Menge t\u00f6dlich verlaufen kann.\n Ebenfalls giftig f\u00fcr Katzen sind Zwiebeln, Schnittlauch, Knoblauch, Weintrauben und Rosinen.\n Diebische Leckerm\u00e4uler\n Herumliegende Schokolade l\u00e4sst die meisten Katzen kalt. Einige machen sich aber umso gen\u00fcsslicher dar\u00fcber her. In solchen F\u00e4llen hilft nur, penibel jedes frei zug\u00e4ngliche Essen vor Mieze wegzusperren. Vorausgesetzt nat\u00fcrlich, die Katze bekommt gen\u00fcgend von \u201eihrem\u201c Katzenfutter und bedient sich nicht blo\u00df vor lauter Hunger an den Lebensmitteln von Herrchen und Frauchen. Wurde etwas von den Lebensmitteln geklaut, die f\u00fcr Katzen giftig sind, sollte R\u00fccksprache mit einem Tierarzt gehalten werden.\n \n\tjQuery(document).ready(function() {\n\t\t\n\t\tPlentyFramework.setGlobal( 'PageDesign', \"Checkout\" );\n\t\tPlentyFramework.setGlobal( 'LoginSessionExpiration', 60 * 60 * 1000 ); \/\/ 1 hour\n\t\tPlentyFramework.setGlobal( 'TimeoutItemToBasketOverlay', 15000 );\n\t\tPlentyFramework.setGlobal( 'Checkout.AtrigaShowValidationError', true );\n\t\tPlentyFramework.setGlobal( 'Checkout.AtrigaRequireUserConfirmation', false );\n\t});\n \n"}},{"@type":"Question","name":"A wie \u201eAllergie\u201c bis Z wie \u201ezu dick\u201c: Spezialkost f\u00fcr Katzen","answerCount":1,"acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":" Spezialkost f\u00fcr Katzen - Allergikerfutter, Di\u00e4tfutter, DiabetikerfutterVon A wie \u201eAllergie\u201c bis Z wie \u201ezu dick\u201c: Katzen-SpezialkostAuch Katzen k\u00f6nnen unter \u00dcbergewicht, Allergien oder sonstigen Krankheiten leiden. In diesem Fall sollte noch mehr auf das richtige Katzenfutter geachtet werden, als es ohnehin schon empfehlenswert ist. Ob und wenn ja welche Spezialkost eine Katze ben\u00f6tigt, sollte im Vorfeld immer tier\u00e4rztlich abgekl\u00e4rt werden. Vorsorgliches F\u00fcttern von Spezialfutter ohne Indikation oder aus einer blo\u00dfen Vermutung heraus kann mehr schaden als nutzen.Di\u00e4tfutter f\u00fcr zu dicke KatzenNeben krankheitsbedingten Ursachen f\u00fchren vor allem zu wenig Bewegung und ein \u00dcberma\u00df an Katzenfutter (Energie) bei vielen Katzen zu \u00dcbergewicht. Insbesondere Hauskatzen, denen rund um die Uhr ein voller Trockenfutternapf zur Verf\u00fcgung steht, sind betroffen. Eine Nulldi\u00e4t bei Katzen ist jedoch tabu! Zu schnelles Abnehmen sch\u00e4digt die Leber.Spezielles Di\u00e4tfutter f\u00fcr Katzen hingegen kann helfen, das Problem in den Griff zu bekommen. Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass in dem jeweiligen Futter sowohl der Energie- als auch der Fettgehalt reduziert und der Rohfasergehalt erh\u00f6ht ist. In Di\u00e4tfutter enth\u00e4lt die empfohlene F\u00fctterungsmenge meist um die 60% des Energiebedarfs.Es sollte aber nicht einfach die Futtermenge beim bisherigen Futter auf 60% reduziert werden, da sich dann nicht nur die Energie-, sondern auch die Mineralstoff- und Vitaminzufuhr verringern w\u00fcrde.Leckerlies zwischendurch sind durchaus erlaubt, sollten aber unbedingt auf die t\u00e4gliche Gesamtfuttermenge angerechnet werden.Zus\u00e4tzlich zur Futterumstellung sollten sich \u00fcbergewichtige Katzen auch mehr bewegen. Schon t\u00e4gliches Animieren zum Toben mit dem Lieblingsspielzeug bringt verschlafene Stubentiger auf Trab und unterst\u00fctzt dadurch die Gewichtsreduktion.Futter f\u00fcr Katzen mit Nieren- und BlasenproblemenNierenerkrankungen kommen bei Katzen sehr h\u00e4ufig vor. Trotzdem kann eine Katze mit eingeschr\u00e4nkter Nierenfunktion noch viele sch\u00f6ne Jahre verbringen, wenn sie richtig therapiert wird. Wichtig bei einer speziellen Nieren-Di\u00e4t ist, dass der Phosphorgehalt reduziert ist, der Proteinanteil au\u00dferdem hochverdaulich und reduziert ist und der Energiebedarf der Katze gedeckt ist. Die Schwierigkeit hierbei liegt darin, dass Katzen einen hohen Proteinbedarf haben. Daher wird h\u00e4ufig fetteres Protein verwendet. Au\u00dferdem enthalten diese Di\u00e4ten noch leicht fermentierbare Fasern und Kohlenhydrate.Auch Harngries und -steine sind bei Katzen ein weitverbreitetes Problem. Die Folgen reichen von schmerzhaften Harnwegsinfekten bis hin zu einer Verstopfung der Harnr\u00f6hre, die t\u00f6dlich verlaufen kann. Vor allem Struvit-Kristalle lassen sich durch eine angepasste Ern\u00e4hrung in den Griff bekommen. Dieses Spezialfutter sorgt daf\u00fcr, dass die Wasseraufnahme der Katze erh\u00f6ht wird, die N\u00e4hrstoffversorgung angepasst ist und der pH-Wert des Harns eingestellt wird. Im sauren Urin k\u00f6nnen sich Struvit-Kristalle gut aufl\u00f6sen.AllergikerfutterEine Futtermittelallergie kann sich auch bei Katzen im Laufe des Lebens entwickeln. Auch Katzenfutter, welches sie jahrelang gegessen haben, bekommt ihnen dann nicht mehr richtig. Anzeichen daf\u00fcr sind unter anderem Magen-Darm-Beschwerden und Juckreiz, welcher die Stubentiger sich h\u00e4ufig blutig kratzen l\u00e4sst. Die verursachenden Allergene ausfindig zu machen ist allerdings eine diffizile Angelegenheit. Am h\u00e4ufigsten werden Allergien von bestimmten Proteinen, z.B. Rind, Huhn, Pute, Fisch, seltener Getreideprodukten, Reis und Sojaprodukten, Gem\u00fcse und Obst verursacht. F\u00fcr eine Katze mit Verdacht auf eine Futtermittelallergie stehen unterschiedliche Arten von Futter zur Verf\u00fcgung. F\u00fcr eine sogenannte Ausschlussdi\u00e4t gibt es hypoallergene Futtermittel, in denen die Bestandteile des Futter hydrolisiert (so klein, dass der K\u00f6rper sie nicht als Allergen erkennen kann) wurden oder Futtermittel mit ungew\u00f6hnlichen Bestandteilen, die in keinen \u201enormalen\u201c Futtersorten vorkommen.Diabetiker-Futter f\u00fcr KatzenKatzen mit Diabetes sollten rohfaserreiches Futter bekommen. Halbfeuchtes Futter sollte aufgrund des hohen Gehalts an leicht verf\u00fcgbaren Zuckern vermieden werden. Nassfutter kann mit faserreichen Futtermitteln (z.B. Weizenkleie) erg\u00e4nzt werden. Wichtig ist auch, dass das Futter nicht gewechselt werden sollte, damit der Blutzuckerspiegel m\u00f6glichst konstant bleibt.Katzenfutter f\u00fcr Kitten und Katzen-SeniorenIn den ersten Lebenswochen ern\u00e4hren sich Jungkatzen in der Regel ausschlie\u00dflich von der Muttermilch. Gegen Ende der S\u00e4ugephase sollten die K\u00e4tzchen langsam an Katzenfutter zu gew\u00f6hnen. Hierf\u00fcr eignet sich am besten eine langsame Steigerung von Brei mit Aufzuchtmilch \u00fcber Kittenfutter mit Wasser vermischt bis hin zu unverd\u00fcnntem Kittenfutter. Diese Futtersorten sind speziell auf den Bedarf kleiner Katzen im Wachstum ausgerichtet.Auch das Gegenteil, n\u00e4mlich in die Jahre gekommene Katzen, ben\u00f6tigen eine besondere Ern\u00e4hrung. Hierf\u00fcr gibt es Senior-Futter. \u00c4ltere Katzen haben meist keinen oder nur gering reduzierten Energiebedarf, f\u00fcr sie ist eine hochverdauliche Di\u00e4t mit hochwertigen Proteinen wichtig. Wegen der erh\u00f6hten Anf\u00e4lligkeit f\u00fcr Nierenerkrankungen sollte eine \u00fcberh\u00f6hte Phosphor-Zufuhr vermieden werden. Antioxidantien und Vitamine werden h\u00e4ufig im Seniorenfutter vermehrt verwendet, da sie oft h\u00f6here Verluste \u00fcber die Nieren haben.Wenn Ihre Katze k\u00fcnftig auf Spezialkost angewiesen ist, sollten Sie die Umstellung vom alten auf das neue Futter nicht zu schnell umsetzen. Tipps und Tricks f\u00fcr eine gelungene Futterumstellung finden Sie hier. jQuery(document).ready(function() { PlentyFramework.setGlobal( 'PageDesign', \"Checkout\" ); PlentyFramework.setGlobal( 'LoginSessionExpiration', 60 * 60 * 1000 ); \/\/ 1 hour PlentyFramework.setGlobal( 'TimeoutItemToBasketOverlay', 15000 ); PlentyFramework.setGlobal( 'Checkout.AtrigaShowValidationError', true ); PlentyFramework.setGlobal( 'Checkout.AtrigaRequireUserConfirmation', false ); });"}},{"@type":"Question","name":"Futter umstellen bei Katzen","answerCount":1,"acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"\n Futter umstellen bei Katzen\n Gr\u00fcnde f\u00fcr Futterumstellung?\n Ein schwieriges Unterfangen \u2013 schon so mancher Katzenhalter ist an der Umstellung der Futtermarke oder \u2013sorte f\u00fcr seinen Stubentiger an den Rand der Verzweiflung geraten. Doch h\u00e4ufig sind nicht nur die anspruchsvolle Katze oder nicht schmackhaftes Futter schuld, sondern das Vorgehen von Herrchen und Frauchen. Mit ein paar Tricks kann die Futterumstellung bei Katzen gleich viel besser gelingen und Mieze auch besser bekommen.\n Futter nicht radikal umstellen\n Oftmals geht es schief, wenn von einem Tag auf den anderen das Futter gewechselt wird. Die Katze reagiert entweder mit Verdauungsproblemen oder r\u00fchrt das neue Futter gar nicht erst an. Vor allem, wenn die alte Futtermarke nur einen geringen Fleischanteil hatte, reagiert das Verdauungssystem der Katze auf einen ungewohnt hohen Fleischanteil empfindlich.\n Dagegen kann helfen, zun\u00e4chst nur kleine Portionen des neuen Futters unter das alte Futter zu mischen. Am Anfang kann es sich dabei auch erstmal nur um einen Teel\u00f6ffel pro Mahlzeit handeln.\n Au\u00dferdem ist Appetit bekanntlich der beste Koch: Dr\u00e4ngen Sie Ihrer Katze das Futter nicht auf, wenn sie ohnehin nicht hungrig ist. Wendet sie sich naser\u00fcmpfend von ihrem neuem Futter ab, nehmen Sie es weg und bieten es sp\u00e4ter noch einmal an.\n Katzen Trocken- oder Nassfutter abgew\u00f6hnen\n Katzen, die lange Zeit nur Trockenfutter bekommen haben, sind h\u00e4ufig partout nicht f\u00fcr  Nassfutter zu begeistern. Auch hier sollte eine Umstellung nur ganz langsam erfolgen. Der Katze kann beispielsweise etwas Nassfutter mit einigen K\u00f6rnchen knusprigem oder zerbr\u00f6seltem Trockenfutter dar\u00fcber gestreut gereicht werden. Viele Katzen k\u00f6nnen sich auch damit anfreunden, wenn das gewohnte Trockenfutter mit etwas Wasser bespr\u00fcht und sp\u00e4ter ganz eingeweicht wird. Unter diese Konsistenz kann dann wie oben beschrieben Schritt f\u00fcr Schritt das neue Nassfutter gemischt werden.\n Umgekehrt k\u00f6nnen unter das Nassfutter einige K\u00f6rnchen Trockenfutter gemischt werden und auch hier langsam die Anzahl gesteigert werden.\n Zeit lassen bei der Futterumstellung\n Die Anteile der neuen Futtersorte werden in beiden F\u00e4llen immer weiter gesteigert. Das alte Futter wird dementsprechend immer weniger gef\u00fcttert. Wie schnell bzw. langsam Sie dabei vorgehen, machen Sie am besten vom Grad der Verweigerung abh\u00e4ngig. Je sensibler die Katze ist, desto langsamer erfolgt die Futterumstellung. Das kann Wochen bis Monate in Anspruch nehmen, zahlt sich aber auf lange Sicht aus.\n Und: Wenn Katzenbesitzer zu dem Entschluss gekommen sind, k\u00fcnftig gesund zu f\u00fcttern, ist das bereits viel Wert. Zu diesem Zeitpunkt haben Katzen oft bereits jahrelang nicht artgerechtes Futter bekommen. Einige Tage mehr oder weniger sind dann auch nicht dramatisch. Eine langsame Futterumstellung ist daher zielf\u00fchrend, ohne dass Herrchen und Frauchen ein schlechtes Gewissen haben m\u00fcssten, nicht sofort nur noch das neue, gesunde Futter zu f\u00fcttern.\n \n\tjQuery(document).ready(function() {\n\t\t\n\t\tPlentyFramework.setGlobal( 'PageDesign', \"Checkout\" );\n\t\tPlentyFramework.setGlobal( 'LoginSessionExpiration', 60 * 60 * 1000 ); \/\/ 1 hour\n\t\tPlentyFramework.setGlobal( 'TimeoutItemToBasketOverlay', 15000 );\n\t\tPlentyFramework.setGlobal( 'Checkout.AtrigaShowValidationError', true );\n\t\tPlentyFramework.setGlobal( 'Checkout.AtrigaRequireUserConfirmation', false );\n\t});\n \n"}},{"@type":"Question","name":"N\u00e4hrstoffaufnahme und - analyse","answerCount":1,"acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"N\u00e4hrstoffaufnahme und - analyseWer seinen Stubentiger mit einem Alleinfuttermittel f\u00fcttert, deckt dessen Bedarf an Energie und N\u00e4hrstoffen in der Regel relativ gut ab. Katzenbesitzer sollten daher immer auf die Kennzeichnung als Alleinfuttermittel achten. Wird eine Katze versehentlich mit Erg\u00e4nzungsfuttermittel ern\u00e4hrt, kommt es leicht zu Mangelzust\u00e4nden. Doch auch bei minderwertigem Futter, einer zu hohen oder zu niedrigen t\u00e4glichen Nahrungsration, beim Selbstkochen, Barfen oder einer vegetarischen Katzenern\u00e4hrung kann es zu einer \u00dcber- oder Unterversorgung mit wichtigen N\u00e4hrstoffen kommen. Wichtige N\u00e4hrstoffe f\u00fcr Katzen und ihre FunktionWasser dient auch bei Katzen der Aufrechterhaltung des Kreislaufs und dem Transport von N\u00e4hrstoffen. Eine \u00dcberversorgung ist bei Katzen auf nat\u00fcrlichem Wege quasi ausgeschlossen. Ein Mangel kann jedoch entstehen, wenn Katzen nicht ausreichend Wasser trinken. Langfristig kann es zu Nierenproblemen und Harnsteinen kommen. Eine wichtige Rolle f\u00fcr den Wasserhaushalt spielt auch die richtige Menge an Natrium.Proteine bzw. Eiwei\u00dfe versorgen eine Katze mit wichtigen Aminos\u00e4uren und Stickstoff. Ein Mangel kann zu Wachstumsst\u00f6rungen, Muskelabbau sowie Ver\u00e4nderungen von Fell und Haut f\u00fchren. Ein \u00dcberschuss hingegen kann die vermehrte Bildung von Proteolyten bei bindegewebigen Produkten zur Folge haben. Dies kann schmerzhafte Bl\u00e4hungen und weichen Kot bzw. Durchf\u00e4lle hervorrufen.Fette dienen als wichtige Energiequelle, liefern essentielle Fetts\u00e4uren, verleihen Nahrung Schmackhaftigkeit und sind unbedingt notwendig f\u00fcr die Aufnahme fettl\u00f6slicher Vitamine. Insbesondere eine \u00dcberversorgung kann jedoch zu \u00dcbergewicht und einer Verfettung der Leber f\u00fchren.Kohlenhydrate liefern Ihrer Katze Energie und fungieren als Ballaststoff. Ein Ballaststoffmangel kann Verstopfungen zur Folge haben, w\u00e4hrend ein \u00dcberschuss an Kohlenhydraten Durchf\u00e4lle, Bl\u00e4hungen und \u00dcbergewicht beg\u00fcnstigt.Taurin ist f\u00fcr Katzen ebenfalls unerl\u00e4sslich. Es ist wichtig f\u00fcr die Entwicklung des Nervensystems, die Augen und das Herz der Katze. Ein Mangel kann dementsprechend Herz- und Augenprobleme verursachen sowie die Fruchtbarkeit von Mietze st\u00f6ren.Calcium hat ebenfalls vielseitige Einfl\u00fcsse auf die Gesundheit einer Katze. Es beeinflusst das Skelettsystem, den Knochenaufbau, die Nervenleitung und Blutgerinnung, Muskelkontraktionen sowie den S\u00e4ure-Basen-Haushalt. Ein Mangel kann Kr\u00e4mpfe zur Folge haben, w\u00e4hrend ein \u00dcberschuss zu einem sekund\u00e4ren Kupfer-und Zinkmangel f\u00fchrt. Sowohl ein Mangel als auch ein \u00dcberschuss kann Wachstumsst\u00f6rungen nach sich ziehen.Phosphor hat Einfluss auf den S\u00e4ure-Basen-Haushalt und ist wichtig f\u00fcr die Funktionen von Sehnen und B\u00e4ndern.Ein unausgeglichenes Verh\u00e4ltnis von Calcium zu Phosphor kann au\u00dferdem Harnsteine bedingen und Regulationsst\u00f6rungen im Calciumstoffwechsel hervorrufen.Zu viel Magnesium ist bei der Entstehung von Struvitsteinen beteiligt, welche unter anderem schmerzhafte Harnwegsentz\u00fcndungen bewirken. Auch Durchfall kann auftreten, w\u00e4hrend ein Mangel eher zu Kr\u00e4mpfen f\u00fchrt.Wie beim Menschen auch f\u00fchrt ein Mangel an Eisen langfristig zu einer An\u00e4mie. Der Sauerstofftransport funktioniert nur m\u00e4\u00dfig, was z.B. Schw\u00e4che und M\u00fcdigkeit zur Folge hat. Zu viel Eisen ist jedoch auch nicht gesund und \u00e4u\u00dfert sich bei hohem \u00dcberschuss in Erbrechen. Ebenso ist Iod wie beim Menschen auch bei der Katze f\u00fcr eine gesund funktionierende Schilddr\u00fcse wichtig.Auch Zink ist wichtig f\u00fcr die Bildung von Enzymen und das Immunsystem. Dar\u00fcber hinaus ist auch eine Unter- oder \u00dcberversorgung insbesondere mit den Vitaminen A (Haut, Augen), D (Kalziumstoffwechsel), E (Antioxidans)und K (Blutgerinnung) problematisch. N\u00e4hrstoffmangel bei vegetarischer Katzenern\u00e4hrungBei einer fleischlosen Ern\u00e4hrung von Katzen kommt es h\u00e4ufig zu einem Mangel an Taurin, Vitamin B12 und Arachidons\u00e4ure, da diese Stoffe vor allem in tierischem Gewerbe vorkommen. Auch eine Unterversorgung an schwefelhaltigen Aminos\u00e4uren, Natrium, Calcium, Phosphor, Iod, Eisen, Kupfer, Zink und Vitamin A ist h\u00e4ufig. Langfristig kann das unter anderem zum Abbau von Muskulatur, Herz- und Skelettproblemen und einem geschw\u00e4chten Immunsystem f\u00fchren. Da der Darm der Katze auf die Verdauung von Fleisch ausgerichtet ist, kann es bei vegetarischer Ern\u00e4hrung au\u00dferdem zu Verdauungsbeschwerden kommen. Da Mangelzust\u00e4nde jedoch selbst in einem Blutbild nicht immer eindeutig diagnostizierbar sind, muss die zugef\u00fchrte Ration aller ben\u00f6tigten Stoffe berechnet und im Auge behalten werden. Da das in der Praxis nur selten vollumf\u00e4nglich gelingt, ist von einer vegetarischen Ern\u00e4hrung bei Carnivoren abzuraten.zur\u00fcck zu Wissen Katze oder zur\u00fcck zu Wissen A - ZjQuery(document).ready(function() { PlentyFramework.setGlobal( 'PageDesign', \"Checkout\" ); PlentyFramework.setGlobal( 'LoginSessionExpiration', 60 * 60 * 1000 ); \/\/ 1 hour PlentyFramework.setGlobal( 'TimeoutItemToBasketOverlay', 15000 ); PlentyFramework.setGlobal( 'Checkout.AtrigaShowValidationError', true ); PlentyFramework.setGlobal( 'Checkout.AtrigaRequireUserConfirmation', false ); });"}},{"@type":"Question","name":"Katzenfutter selber zubereiten: Vor- und Nachteile","answerCount":1,"acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"\n Katzenfutter selber zubereiten: Vor- und Nachteile\n Wer seiner Katze in Sachen Ern\u00e4hrung etwas Gutes tun will, kommt fr\u00fcher oder sp\u00e4ter auf die Idee, ihr Futter kurzerhand selbst zu kochen. Schlie\u00dflich ist auch f\u00fcr uns Menschen selbst und frisch zubereitete Nahrung in der Regel am ges\u00fcndesten. Doch das gilt nicht unbedingt auch f\u00fcr Katzen. Es gibt sogar handfeste Nachteile, die dagegen sprechen.\n Vorteile am Katzenfutter selbst kochen\n Wer Katzenfutter selbst kocht, wei\u00df genau, was in den Napf kommt. Versteckte Inhaltsstoffe sind quasi ausgeschlossen. K\u00fcnstliche Farb-, Aroma- oder Konservierungsstoffe k\u00f6nnen durch das Selbstkochen leicht umgangen werden.\n Da Katzen Carnivoren sind, ist ein hoher Fleischanteil im Futter wichtig. In vielen Futtersorten aus dem Supermarkt ist jedoch sehr wenig Fleisch enthalten oder aus den Inhaltsangaben geht gar nicht erst hervor, wie viel Fleisch denn nun wirklich in der Dose steckt. Wer f\u00fcr seine Katze selbst kocht, hat den verf\u00fctterten Fleischanteil genau im Blick.\n H\u00e4ufig ist die eigene Zubereitung von Katzenfutter auch g\u00fcnstiger als Supermarktfutter, welches zwar oft preislich viel verspricht, jedoch wenig halten kann.\n Nachteile, die gegen das Selbstkochen von Katzenfutter sprechen\n Ausgewogene Mahlzeiten f\u00fcr Katzen bestehen aus weitaus mehr, als man auf den ersten Blick meinen k\u00f6nnte. Es m\u00fcssen beispielsweise die Mineralstoffe im Katzenfutter in einem genauen Verh\u00e4ltnis zueinander stehen. Das gilt insbesondere f\u00fcr Calcium und Phosphor.\n Auch Aminos\u00e4uren wie Taurin m\u00fcssen Katzen in ausreichender Menge zu sich nehmen. Bereits diese Punkte werden beim Selbstkochen von Katzenfutter oft nicht ausreichend umgesetzt, sodass es auf lange Sicht zu Mangelerscheinungen oder \u00dcberversorgungen kommt.\n BARF\n Auch die BARF-Methode gewinnt immer mehr Anh\u00e4nger. BARF steht f\u00fcr bone and raw food (Knochen und rohes Futter), aber auch \u201ebiologically appropriate raw foods\u201c. Die Grundidee ist es, \u00fcberwiegend rohes Fleisch sowie Innereien zu f\u00fcttern. Erg\u00e4nzt wird die Fleischration durch Gem\u00fcse und Obst, Kr\u00e4uter und \u00d6le. So soll sich m\u00f6glichst nah am nat\u00fcrlichen Essverhalten von Katzen orientiert werden.\n Aber auch hier ergeben sich Probleme dabei, wirklich die richtige Mischung zu treffen. Bedarfsgerechtes Barfen ist nur m\u00f6glich, wenn die Ration genau berechnet wird.\n Ganz abzuraten ist unbedingt von einer vegetarischen Katzenern\u00e4hrung!\n Fazit\n Die Inhaltsstoffe in Katzenfutter m\u00fcssen also nicht nur artgerecht sein, sondern auch im richtigen Verh\u00e4ltnis zueinander stehen. Die richtige Zusammensetzung zu treffen ist deshalb sehr aufwendig und kompliziert. Leicht passieren Fehler, die langfristig zu einer Fehlern\u00e4hrung mit Mangelerscheinungen oder mit einer \u00dcberversorgung f\u00fchren kann. Das kann auch lange Zeit unbemerkt laufen.\n Es ist daher sinnvoller, auf ern\u00e4hrungsphysiologischen Berechnungen basierend  zusammengestelltes Futter zu w\u00e4hlen. Da immer mehr Futtermarken auf eine klare Deklination der Inhaltsstoffe setzen, kaufen Herrchen und Frauchen auch nicht \u201edie Katze im Sack\u201c. Weil diese Futtermarken allerdings selten im Supermarkt um die Ecke zu finden sind, hat FELLICITA die besten Marken f\u00fcr artgerechte Katzenern\u00e4hrung ins Sortiment aufgenommen.\n \n\tjQuery(document).ready(function() {\n\t\t\n\t\tPlentyFramework.setGlobal( 'PageDesign', \"Checkout\" );\n\t\tPlentyFramework.setGlobal( 'LoginSessionExpiration', 60 * 60 * 1000 ); \/\/ 1 hour\n\t\tPlentyFramework.setGlobal( 'TimeoutItemToBasketOverlay', 15000 );\n\t\tPlentyFramework.setGlobal( 'Checkout.AtrigaShowValidationError', true );\n\t\tPlentyFramework.setGlobal( 'Checkout.AtrigaRequireUserConfirmation', false );\n\t});\n \n"}}] }