Der Senior - Typische Alterserscheinungen des Hundes

alter HundAuch Hunde sind nicht vor typischen Alterserscheinungen gefeit. So kann es sein, dass ihr Vierbeiner mit zunehmendem Alter langsamer wird, seine Leistungsfähigkeit abbaut und dass er schlechter sehen oder hören kann. Die Bewegungsfähigkeit kann ebenfalls eingeschränkt sein, sodass der Hund z. B. Probleme hat, nach einer Ruhepause aufzustehen. Hier erfahren Sie mehr über die typischen Alterserscheinungen beim Hund und wie Sie Ihrem Liebling eine angenehme Seniorenzeit bereiten.

Tipps für den Umgang mit betagten Hunden

Zwar variiert der Start ins Rentnerleben, doch grundsätzlich gilt ein Hund ab einem Alter von acht Jahren als Senior. Während große Hunde früher altern und einige bereits im sechsten Lebensjahr betagt sind, weisen viele kleine Hunde erst mit zehn oder zwölf Jahren erste Alterserscheinungen auf.

Ältere Hunde haben häufiger das Bedürfnis nach Nähe zu ihren Menschen und schlafen nicht nur oft, sondern auch länger und fester. Somit sollten Sie ihren geliebten Senior stets behutsam aus dem Land der Träume holen, da ältere Hunde leicht erschrecken, wenn sie beim Schlafen gestört werden. Es mag Ihnen schwerfallen, Ihren betagten Vierbeiner konsequent an bereits erlernte Regeln zu erinnern, doch kleine Macken, etwa das Betteln nach Futter, können im Alter deutlicher werden, wenn der Halter seinem geliebten „Oldie“ mehr durchgehen lässt. Berücksichtigen Sie jedoch, dass sich mit zunehmendem Alter auch der Hormonhaushalt verändert. Der Hund wird träge und unsicher, sein Cortisol-Spiegel (Stresshormon) steigt – dies erfordert ein gewisses Maß an Einfühlungsvermögen.

Genießen Sie die Zeit mit ihrem Oldie

Mit dem Alter lässt zudem die Ausdauer des Hundes nach, daher ist es ratsam, von nun an häufiger, dafür aber nicht mehr so lange mit ihm spazieren zu gehen. Ihr vierbeiniger Freund durfte im Laufe der Jahre einige Lebenserfahrungen sammeln, und dies zeigt sich nicht zuletzt im Umgang mit Artgenossen und Alltagssituationen. Ältere Hunde sind ruhiger und gelassener, möchten sich jedoch, genau wie wir Menschen, nicht nutzlos fühlen: Geben Sie Ihrem Liebling Aufgaben, die er noch lösen kann, zeigen Sie ihm, dass Sie ihn schätzen und wie wichtig er für Sie ist - und lassen Sie ihn weiterhin Teil Ihres Alltags sein.

Das geeignete Hundefutter im Alter

Hunde haben im Alter mit einem langsameren Stoffwechsel und einer weniger belastbaren Verdauung zu kämpfen. Dadurch legen viele ältere Hunde an Gewicht zu oder haben Probleme, es zu halten. Schenken Sie dem Hundefutter Ihres Seniors besondere Beachtung und passen Sie es, bestenfalls nach tierärztlicher Absprache, an seine individuellen Bedürfnisse an. Das Futter für alte Hunde sollte leicht verdauliche Eiweiße mit einer hohen Verwertbarkeit enthalten, um die Muskeln zu erhalten und dem Körper die wichtigen Nährstoffe zuführen zu können, ohne ihn dabei zu sehr zu belasten. Viele ältere Hunde haben einen erhöhten Vitamin- und Mineralstoffbedarf und benötigen für eine gesunde Darmaktivität ausreichend Ballaststoffe. Aufgrund des altersbedingten Stoffwechsels und der meist reduzierten Aktivität sinkt der Energiebedarf älterer Hunde. Einige Oldies benötigen jedoch mehr Energie, um ihr Gewicht halten zu können. Daher sollten Sie das Futter für alte Hunde stets sorgfältig planen


Das könnte Sie interessieren

Empfohlene Artikel


Sicher und bequem bezahlen mit

  • Vorkasse
  • PayPal
  • PayPal
  • PayPal
  • amazon payment
Mitglied im Händlerbund
Nach oben